Es gehört uns allen, dieses Europa.

Letzte Woche waren 50 junge Menschen auf Einladung unseres SPD-Europaabgeordneten Norbert Neuser in Straßburg. Auf der gemeinsamen Bildungsreise der Jusos Rhein-Hunsrück und der Jusos Rheinland waren wir auf den Spuren europäischer Politik.

Nach dem freundlichen Empfang durch einen Mitarbeiter der Friedrich-Ebert-Stiftung hatten wir die Gelegenheit mit Norbert Neuser über seine politischen Schwerpunkte und aktuelle Anliegen in der Europapolitik zu diskutieren. Anschließend durften wir die Aussprache im Parlament über den Rechenschaftsbericht Barrosos auf den Besucherrängen zu verfolgen. Nachdem Plenum hatten wir dann noch etwas Zeit um Straßburg zu erkunden.

Die Teilnehmerinnen und Teilnehmer der Bildungsreise mit dem Europaabgeordneten Norbert Neuser

Die Teilnehmerinnen und Teilnehmer der Bildungsreise mit dem Europaabgeordneten Norbert Neuser

Brüssel, Straßburg, Luxemburg – die drei Standorte der Europäischen Union sind nicht weit von Trier entfernt. Für unserer Region wird besonders deutlich, dass das Zusammenleben in Europa keine Grenzen mehr kennt: ob die gemeinsame Währung oder das Recht überall in Europa eine Beschäftigung aufzunehmen – junge Menschen nehmen Europa als etwas selbstverständliches wahr. Diese Freiheiten zu haben ist großartig.

Wir Jusos sind überzeugte Europäerinnen und Europäer. Es wurde schon viel erreicht, aber auch wir wissen, dass es immer noch viel zu tun gibt: Wir wollen ein Europa der echten Solidarität, das dauerhaft Frieden stiftet  und Stabilität garantiert. Wir kämpfen dafür, dass sich die Europäische Union für den sozialen Zusammenhalt in Europa einsetzt: Einen Wettbewerb um den niedrigsten sozialen Standard darf es nicht geben. Wir brauchen verbindliche Mindeststandards für die Sozialsysteme in allen europäischen Ländern. Wir wollen ein Europa, das die Finanzmärkte effektiv reguliert und eine Finanztransaktionssteuer eintreibt. Und wir wollen ein Europa ohne Grenzen.

Delegation der Trierer Jusos und der Jusos Trier-Saarburg; Foto: Umut Kurt

Delegation der Trierer Jusos und der Jusos Trier-Saarburg; Foto: Umut Kurt

“Es gehört uns allen, dieses Europa” – das Zitat von Willy Brandt gilt heute immer noch! Lasst uns also nicht nur in Europa leben, sondern Europa leben.

Andreas Schleimer

„Auf Achse“ mit Wolfram Leibe und Malu Dreyer

Auch in den letzten Tagen des Wahlkampfs setzt Wolfram Leibe weiter auf kreative Formate. Nachdem wir vor Wochen bei einem nächtlichen Rundgang mit unserem OB-Kandidaten auf Nachtschwärmer trafen und mit Menschen ins Gespräch kamen, die nachts arbeiten – suchten wir heute das Gespräch im Busverkehr. Gemeinsam mit Malu Dreyer suchten wir im laufenden Verkehr Gespräche. Mit den Leuten sprechen, da wo sie sind. Und sie gezielt zum Busverkehr in Trier befragen.

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Dabei waren kamen immer wieder die gleichen Themen zur Sprache: der Wunsch nach einer Optimierung des Liniennetzes, eine bessere Anbindungen der Außenstadtteile und dies besonders auch zu Tagesrandzeiten.

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Als Berufspendler weiß Wolfram Leibe wie wichtig ein starker ÖPNV für unsere Stadt ist. Sein Konzept liegt auf dem Tisch: gezielte Taktverdichtung bzw. Taktverdoppelung, qualitative Verbesserungen der Haltestellen und nutzerfreundliche Fahrgastinformationen.

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Wolfram Leibe ist sich sicher: „Nur wenn der Bus häufiger kommt, schneller durch den Stadtverkehr geführt wird, wird der Wechsel auf den Busverkehr interessant.“ Damit sprach er den Fahrgästen aus der Seele.

Taktverdopplung

Andreas Schleimer

Wahlkampf im Wohnzimmer

In einem weiteren Wohnzimmergespräch mit Nachbarn und Freunden hat Wolfram Leibe seine Visionen, aber auch ganz konkrete Handlungsideen erläutert, mit welchen er als Oberbürgermeister Trier voran bringen möchte. Er beeindruckte seine Zuhörer erneut mit seinem fundierten Fach- und Faktenwissen, sowie durch seine offene, nahbare und sehr sympathische Art.

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Vor allem konkrete Ideen zur Reduzierung des Individualverkehrs in die Höhenstadtteile durch massiven und dauerhaften Ausbau des ÖPNV, sowie fundierte und tragfähige Ideen zu den Themen Soziales und Kultur hinterließen einen überzeugenden Eindruck bei allen Teilnehmerinnen und Teilnehmern!

Nik Stöckle

Kunstrasenplatz Trier-Irsch

Was lange währt, wird endlich gut. Einer der ältesten Sportplätze der Stadt Trier ist von einem staubigen und holprigen Aschenplatz in einen modernen Kunstrasenplatz umgewandelt worden.

Der alte und der neue sportpolitische Sprecher der SPD-Fraktion, Hans Willi Triesch und Thomas Neises, freuen sich über das neue Zuhause der Fußballgemeinschaften des SV Irsch und der SSG Kernscheid.

Kunstrasenplatz

Die Gesamtkosten in Höhe von 683.000 Euro wurden in einer beispielhaften Aktion von Stadt, Land, den drei Ortsbeiräten Irsch, Filsch und Kernscheid sowie durch hohe Eigenleistungen der Sportvereine Irsch und Kernscheid gestemmt.

Thomas Neises, sportpolitischer Sprecher der SPD-Stadtratsfraktion

Jetzt zählen Fakten!

Die erste Runde ist beendet. Es geht in die Verlängerung. Wolfram Leibe hat einen starken Auftritt hingelegt. Mit 36,3 Prozent zwang er Hiltrud Zock in die Stichwahl und holte die CDU in die Wirklichkeit zurück: für eine absolute Mehrheit im ersten Wahlgang reichte es nicht. Vielmehr kommt nun die Erkenntnis: es gibt eine Mehrheit jenseits der CDU; eine Mehrheit für Wolfram Leibe. Entscheiden sich die Wählerinnen und Wähler von Fred Konrad – immerhin 18 Prozent – für Wolfram Leibe, ist ein Sieg greifbar.

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Hierfür gibt es gute Gründe. Wolfram Leibe verfügt als Verwaltungsjurist und Geschäftsführer über eine hohe Führungserfahrung. Aktuell leitet er zusammen mit drei anderen Kolleginnen und Kollegen eine Behörde von 10 000 Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern und einem Budget von ca. 4,5 Milliarden Euro. Auf seinen Stationen durch Deutschland – u.a. in Stuttgart, Nürnberg, Hamburg und Mannheim – sammelte er vielfältige Leitungserfahrungen und arbeitete sich in unterschiedliche Themengebiete wie Personalmanagement, IT-Unterstützung und Finanzcontrolling ein. Wolfram Leibe kann man die Stadt anvertrauen. Er weiß, die Verwaltung so zu entwickeln, dass sie effektiv und zielorientiert arbeitet.

Wolfram Leibe beim Besuch bei GKN im Trierer Hafen.

Wolfram Leibe beim Besuch bei GKN im Trierer Hafen.

Auch sagt er klar und deutlich, welche Ziele er verfolgt. Trier soll sich weiterhin sozial und gerecht entwickeln. Die soziale Stadtteilentwicklung der letzten Jahre, die neu erhaltenen Förderprogramme sollen bestmöglich umgesetzt werden, so dass jeder Stadtteil seine bestmögliche Entwicklungschance erhält. Dabei spielt das bezahlbare Wohnen eine wichtige Rolle. Eine städtische Wohnungsgesellschaft soll hier Akzente setzen. Die Taktverdichtung im ÖPNV soll Anreize zum Umstieg auf Bus und Bahn ermöglichen und Verkehrsprobleme verkleinern. Hierfür dient auch die West-Trasse, die eine optimale Anbindung der westlichen Stadtteile an Luxemburg ermöglicht. Eine kommunale Geschwindigkeitskontrolle soll das Rasen in den Stadtteilen begrenzen. Mehr Infos findet man auch unter www.wolfram-leibe.de.

Genug Fakten also, sich die Wahlentscheidung für den 12. Oktober einfach zu machen. Wolfram Leibe weiß, was er will und weiß, wie er dies mit der Stadtverwaltung erreicht. Nun liegt es an den Wählerinnen und Wähler: Gehen Sie zur Wahl, lassen Sie die Fakten zählen!

Mit Wolfram Leibe durch die Nacht

Am Freitagabend haben wir mal ein neues Format im Wahlkampf ausprobiert: „Mit Wolfram Leibe durch die Nacht“.

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Zusammen mit den Trierer Jusos haben wir uns um 21 Uhr am Café Lecca bei einer leckeren Lecca-Limo getroffen und unseren Plan für die kommenden Stunden zu besprechen. Beim nächtlichen Rundgang mit unserem OB-Kandidaten durch Trier wollen wir auf Nachtschwärmer treffen und mit Menschen ins Gespräch kommen, die nachts arbeiten.

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Die aufmerksamen Taxifahrerinnen und -fahrer am Hauptbahnhof erkannten Wolfram Leibe durch die Wahlplakate und wir hatten mit ihnen bereits die erste Berufsgruppe gefunden, die in der ganzen Nacht für die Triererinnen und Trierer unterwegs ist.004

Die Mitarbeiter im Ali Baba Kebab Haus bereiteten sich indes auf die späteren Abendstunden vor.

Im Bahnhofsgebäude freuten sich die Mitarbeiter des Kiosks über den baldigen Feierabend und im Alleencenter erkundigten wir uns bei dem Sicherheitspersonal über den Arbeitsalltag.

Weiter Richtung Innenstadt trafen wir in der Aral-Tankstelle, auch besser bekannt als die blaue Lagune“auf einen Mitarbeiter, der die Nacht noch vor sich hatte.

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Auch das SWT-Leitcenter ist rund um die Uhr besetzt. Die Mitarbeiter tragen hier die Verantwortung für die Überwachung von Strom, Wasser, Gas in unserer Region. Auf der „Kommando-Brücke“gab es eine kleine Einführung in die Aufgaben und die Funktionsweise des Leitcenters.

Vorbei an der vollbesetzten Außengastronomie des Viehmarkts trafen wir an der Rezeption des Penta-Hotels auf die Übergabe im Schichtwechsel. Bei den freundlichen Menschen waren wir uns sicher, dass sich die Gäste wohlfühlen.

Am Hauptmarkt angekommen, kamen wir in ein Gespräch mit den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern des Subways, die sich mit ihrem Nebenjob das Studium finanzieren.

Auf dem Weg zum Cinemaxx trafen wir im Margaretengässchen auf eine Pfandsammlerin.

Die Straßen wurden leerer in der Trierer City. Die Menschen strömten in die Kneipen und Clubs unserer Stadt. Und bevor wir unsere Aktion dann im „täglich“bei bestem Blick auf die Porta Nigra ausklingen ließen, haben wir mit einem Busfahrer kurz vor seinem Feierabend gesprochen.

„Offen in Trier zuhause.“- In den 5 Stunden konnte man spüren, dass dies auf die Person Wolfram Leibe nicht eine leere Phrase in Zeiten des Wahlkampfs ist. Wie Wolfram Leibe auf die Menschen zugeht, mit ihnen das Gespräch sucht und zuhört, sich an ihnen interessiert – haben wir gestern erfahren dürfen.

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Andreas Schleimer

Trier sozial gestalten – damit sich alle Menschen in Trier zu Hause fühlen!

Das war der Titel einer sozialpolitischen Veranstaltung, zu dem der OB-Kandidat der SPD, Wolfram Leibe, am 22.08.2014 eingeladen hatte. Als Ehrengast und Gesprächspartner war Dr. Ulrich Maly, Oberbürgermeister von Nürnberg und Präsident des Deutschen Städtetages angekündigt. Ob es nun am spannenden Gastredner oder am Interesse für die sozialpolitischen Leitlinien des Trierer OB-Kandidaten lag – der Andrang im Café Balduin war mit über 90 interessierte Bürgerinnen und Bürgern, Vertreterinnen und Vertretern von sozialen Organisation und städtischen Gremien (Jugendhilfeausschuss, Behindertenbeirat) groß.

 

Nach kurzer Begrüßung durch die sozialpolitische Sprecherin der SPD-Fraktion, Monika Berger, und persönlicher Vorstellung des OB-Kandidaten, machte Maly in seiner Rede deutlich, dass er nicht gekommen war, um dem Genossen in Trier gute Ratschläge zu geben. Dabei kann er in seiner 12jährigen Amtszeit – im März 2014 wurde er mit 68% als OB wiedergewählt – auf beachtliche Erfolge sowohl in der Integrationspolitik als auch im Hinblick auf mehr soziale und Bildungsgerechtigkeit in Nürnberg zurückblicken. Mit unbürokratischen Lösungen und persönlichem Engagement bringt Maly den Strukturwandel in seiner Stadt voran, organisiert „mobile Bürgerversammlungen“ in den Stadtteilen, macht sich für die Einrichtung von zusätzlichen speziellen Berufsschulklassen für arbeitslose Jugendliche stark und tritt trotz Schuldenlast der Kommune für eine Politik ein, die die nachfolgenden Generationen im Blick hat.

 

Maly betont, dass es bei einem OB vor allem auf die richtige Haltung ankommt. Man muss nahe dran sein, gut zuhören und den Bürgerinnen und Bürgern „ein Bild von ihrer Stadt erzählen können“, das sie anspricht und anspornt. „Ein OB wird den Menschen immer mehr mit Zumutungen als Verheißungen konfrontieren müssen“, gerade wenn die finanzielle Situation der Kommune – wie in Nürnberg und Trier – nicht gerade rosig ist. Trotzdem lebt eine „solidarische Stadtgemeinschaft“ davon, dass Menschen ihre eigenen Wünsche und Vorstellungen zumindest bis zu einem gewissen Grad dem Gemeinwohl unterordnen können. Die Bürger und Bürgerinnen erwarten, dass ihre Stadt ihnen Schutz bietet. Früher waren das die Mauern gegen die Kriegsgefahr, heute ist es v. a. der soziale Schutz. Für Maly ist Sozialpolitik dabei nicht isoliert zu sehen, kommunale Sozialpolitik ist seiner Meinung nach gleichzeitig auch Wirtschafts- und Kulturpolitik, offenbart sich im Bereich Städtebau und Bildungspolitik.

Solzialpolitischer Dialog

Daran kann der Trierer OB-Kandidat mühelos anknüpfen. Er selbst betont seit längerem schon eine enge Verknüpfung zwischen Wirtschafts- und Sozialpolitik. Als ehemaliger Leiter der Arbeitsagentur Trier weiß er, wie wichtig es ist, benachteiligten Jugendlichen über Zugang zu Berufsausbildung neue Perspektiven zu eröffnen, wofür er viel Zustimmung von Kreishandwerksmeister Herbert Tschickardt erntet. Auch die Soziale Stadt Projekte, für die Maria Ohlig, Quartiersmanagerin aus Trier Nord als eine der Expertinnen auf dem Podium steht, leben aus dem Mix von städtebaulichen und sozialen Engagement in benachteiligten Stadtteilen. Damit dies gelingt sei aber eine konstruktive und zielorientierte Zusammenarbeit zwischen den Dezernaten und im Stadtvorstand erforderlich, betont Ohlig. Hier sieht sie in Trier Handlungsbedarf. Dem kann Reinhold Spitzley, Geschäftsführer vom Palais e. V. und ebenfalls Träger eines Quartiersmanagements in Ehrang sowie verschiedener Angebote im Bereich Jugendsozialarbeit und Jugendberufshilfe nur beipflichten. Beide betonen zudem, dass es v. a. auch eine Sache der Haltung der Verantwortlichen sei, welchen Stellenwert Sozialpolitik in der Stadt habe. Dies gelte im Bereich der Schulsozialarbeit, laut Spitzley, genauso wie allgemein bei der Finanzierung der vermeintlichen freiwilligen präventiven Leistungen der sozialen Träger.

 

Leibe macht in der Folge deutlich, wo er seine Prioritäten in der Sozialpolitik in Trier sieht: Ob es beim Aufbau von Jugendberufsagenturen, bei der Weiterentwicklung einer „sozialen Stadt“ Trier unter Demografie-Gesichtspunkten oder bei der Realisierung einer inklusiven Bildungspolitik, er versucht bei seinen Antworten auf Publikumsfragen möglichst konkret zu werden und Perspektiven aufzuzeigen. Dabei betont er, dass es für ihn natürlich einfacher wäre, wenn er sich für das Amt des Oberbürgermeisters Bürgerwünsche erfüllen. Aber gerade oder trotz der weniger erfreulichen Finanzlage in Trier, ist er gewillt auch hier einiges zu gestalten, so zum Beispiel auch in der Wohnungspolitik. Denn die Diskussion zeigt an diesem Nachmittag wieder, dass in Trier dringend mehr bezahlbarer und barrierefreier Wohnraum benötigt wird. Das bestätigt ihn in seiner Überzeugung, dass „wir die 700 vorhandenen städtischen Wohnungen in Trier dringend sanieren“ und mit dem Flächennutzungsplan und einer neue kommunalen Wohnungsbaugesellschaft zusätzlich der Wohnungsnot in Trier Einhalt gebieten müssen. Auch hier kann Maly ein Vorbild für ihn sein. Nürnberg verfügt über rund 20.000 städtische Wohnungen, die überwiegend an benachteiligte Menschen vermietet werden.

 

Der SPD-OB-Kandidat kommt gut an beim Publikum und viele sind nicht glücklich, dass die zwei Stunden so schnell vorbei sind. Aber im Rahmen des Wahlkampfes werden weitere Veranstaltungen folgen, so dass offen gebliebene Fragen sicher auch noch beantwortet werden können.

Von Monika Berger

Trier – unsere Sportstadt

Innerhalb nur einer Woche gibt es in unserer Stadt gleich drei sportliche Großveranstaltungen. An diesem Sonntag dem 17. August können gleich zwei Veranstaltungen hintereinander besucht werden.

Der SV Eintracht Trier hat es wieder in den DFB-Pokal geschafft und spielt in der ersten Runde, um 16:00 Uhr im Moselstadion Trier, gegen den Bundesligisten SC Freiburg. 6000 bis 7000 Zuschauer werden erwartet und hoffen, dass unsere Eintracht wieder für eine Pokalsensation gut ist. Karten sind noch an der Tageskasse erhältlich.

Um 19:00 Uhr findet in unserer Multifunktionshalle der Arena Trier, dass Basketballländerspiel zwischen Deutschland und Luxemburg zur Qualifikation der Europameisterschaft statt. Mit der Nationalmannschaft kommen auch drei ehemalige Trierer Publikumslieblinge zurück in die Arena: Andi Seiferth, Maik Zirbes und Basti Doreth. Karten für dieses besondere Basketballspiel sind an der Abendkasse erhältlich.

Die ADAC Deutschland Rallye ist wieder zu Gast in der Region. Über 3000 ehrenamtliche Helfer sind nötig um diese Großveranstaltung durchzuführen. Von Donnerstag dem 21. August bis Sonntag dem 24. August haben die Rallyefahrzeuge mit ihren Fahrern und Teams und deren Fans die Stadt und Region fest in der Hand. Spannendes gibt es beim Start Donnerstag um 20:30 Uhr und dem Ende Sonntag um 14:30 Uhr der Rallye zusehen, beides findet an der Porta Nigra statt. Außerdem können Sie die Fahrzeuge außerhalb der Fahrzeiten am Viehmarkt bewundern.

Nutzen Sie die Gelegenheit, Spitzensport der Extraklasse in Trier zu erleben. Die Sportler und freiwilligen Helfern freuen sich über begeisterte und dankbare Zuschauer.

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Thomas Neises, Sportpolitischer Sprecher der SPD Stadtratsfraktion

Reges Interesse an Diskussion zur OB-Wahl an der Uni Trier

Überraschend viele Gäste waren zur ersten Podiumsdiskussion der beiden Kandidaten Fred Konrad (Grüne) und Wolfram Leibe (SPD) und der Kandidatin (Hiltrud Zock, CDU) für das Amt des Trierer OB gekommen.

Der Abend „Visionen für die Universitätsstadt Trier?“ an der Trierer Universität, veranstaltet von den Fächern Medienwissenschaft und Politikwissenschaft, stieß auf breites Interesse nicht nur bei Studierenden, sondern auch bei vielen anderen Bürgerinnen und Bürgern jeden Alters. Auch im Netz über den Livestream und bei twitter (#obtr2014) wurde der Abend verfolgt und kommentiert.

(c) Rainer Lehnart

(c) Rainer Lehnart

Die drei großen Themenkreise des Abends waren Kultur, Verkehr und Wohnen:

Kultur – Trier als Universitätsstadt

Alle Drei waren sich einig, dass die Uni und die Studierenden das kulturelle Leben in Trier bereichern. Hiltrud Zock betont die Chancen, die in der Großregion und der Zusammenarbeit zwischen Wirtschaft und Wissenschaft für die Uni und die Stadt liegen sowie verschiedene kulturelle Angebote. Auf die Frage nach konkreten Projekten für die nächsten Jahre stellt Wolfram Leibe die bessere Verbindung von Uni und Hochschule untereinander und an die Stadt in Aussicht. Die Umsetzung des Uniprojekts der Stege über die Mosel sei ebenso realistisch wie die Aufwertung des Schneidershof als sichtbarerer Campus in der Stadt. Fred Konrad erinnert sich an die Entstehung der Uni in Tarforst. Visionen für Trier als urbane Universitätsstadt verneint er als „Wunschdenken“.

Wohnen

Das Thema des bezahlbaren Wohnraums wurde vom Moderator vorab ausgeklammert – es sei ohnehin klar, dass dies alle wollten. Wenn dies so ist, ist das erfreulich, dennoch wären die Antworten der Drei auf die Frage, wie dieser bezahlbare Wohnraum geschaffen werden soll, durchaus interessant gewesen.

Dem grünen Kandidaten und der Kandidatin der CDU waren besonders altersgerechtes Wohnen und damit auch Wohnen für alle Altersstufen wichtig (auseinander gingen die Meinungen nur, wo dies angesiedelt sein soll). Bevor an die Schaffung neuer Wohngebiete gedacht werde, müssten die Verkehrsprobleme gelöst sein. Mir scheint, darauf zu warten, bedeutet, keinen Wohnraum zu schaffen, der jedoch dringend nötig ist.

Wolfram Leibe skizziert den Bedarf von 2.000 neuen Wohnungen in 5 Jahren. Es sei wichtig, ein Angebot an Wohnraum zu schaffen, sowohl innerstädtisch als auch in den äußeren Stadtteilen. Der Flächennutzungsplan sei das geeignete Instrument, um die Verkehrskonzepte und die Planungen für neue, gemischte Wohngebiete zu vereinbaren.

Verkehr

Wie wichtig für Trier die Verkehrsproblematik ist zeigte sich schon daran, dass dieses Thema schon den Block Wohnen fast dominierte.

Hiltrud Zock möchte zwar keinen Euro als Preis für den Bus, aber dennoch ein so günstiges Angebot wie möglich. Der Ausbau der Metternichstraße sei wichtig für die Anbindung nach Kürenz, der Ausbau der Römerbrücke für die Westanbindung. Der Kandidat der Grünen will vor allem die Pendler vom Wechsel von der Straße in den Bus überzeugen. Wie, bleibt offen. Der SPD-Kandidat hält eine Verdoppelung des Bustaktes für möglich und notwendig. Im Zugverkehr seien die Westtrasse mit Anbindung zur Osttrasse sowie der Ausbau des Moselbahngeländes wichtige Projekte. Die Einführung von Elektrobussen sei eine erwägenswerte Idee.

In der Diskussion mit dem Publikum wurden unter anderem die Themen Finanzen, Bildung und Wirtschaft angesprochen, für die leider nicht mehr viel Zeit blieb. Vielleicht ergibt sich bei einer der nächsten anstehenden Diskussionen die Chance, diese zu vertiefen. Die nächste Möglichkeit ergibt sich auf Einladung des DGB am 11. August um 19.00 Uhr in der Tufa.

Mein Eindruck von den Dreien an diesem Abend:

Fred Konrad von den Grünen erinnert sich meist an seine Jugend in Trier und bleibt bei seinen inhaltlichen Aussagen ohne konkreten Bezug zum heutigen Trier.

Hiltrud Zock betont, wie wichtig das Miteinander und die Vernetzung sind und will auf dieser Grundlage als OB von Trier arbeiten.

Wolfram Leibe hat realistische Visionen für Trier entwickelt und dabei die konkretesten Positionen des Abends vertreten. Näheres zu den Positionen des SPD-Kandidaten gibt es unter www.wolframleibe.de.

Wer diesen Abend verpasst hat oder das Ganze noch einmal in Ruhe ansehen möchte kann dies in der Mediathek des OK54 unter www.ok54.de.