Ehre, wem Ehre gebührt!

In der Nebenhalle der Arena Trier fand die jährliche Ehrung der erfolgreichen Spitzensportlerinnen und Spitzensportler sowie der „Altsportler“ statt. Triers Beigeordneter und Sportdezernent Andreas Ludwig betonte in seinem Grußwort die Bedeutung des Sports für die Stadt und die Notwendigkeit einer funktionierenden Infrastruktur angesichts der derzeitigen Baustellen im Sporthallenbereich.

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Die Ehrung der sogenannten „Altsportler“ – verdiente Mitglieder aus Sportvereinen, die sich mehr als 15 Jahre in wichtigen Vereinsfunktionen ehrenamtlich engagiert haben – wurde durch den kürzlich neu gewählten 1. Vorsitzenden des Stadtsportverbandes Christoph Güntzer durchgeführt.

Andreas Ludwig übernahm die Ehrungen der erfolgreichen Spitzensportlerinnen und Spitzensportler. Als solcher gilt, wer im vergangenen Jahr entweder bei einer deutschen Meisterschaft unter den ersten Drei oder bei einer Welt- oder Europameisterschaft unter den ersten Acht abgeschlossen hat. Und in diesem Bereich hat Trier einiges zu bieten: Ob im Rudern, wie z.B. Vizewelt- und Europameister Richard Schmidt im Deutschland Achter, im Schwimmen, der Leichtathletik, im Kegeln oder auch die Wheel-Soccer Kids der Trierer Rollis, die Erfolge des Trierer Sports sind vielfältig.

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Von der SPD Stadtratsfraktion nahmen die stellvertretende Fraktionsvorsitzende Carola Siemon und der sportpolitische Sprecher Marco Marzi an der Veranstaltung teil. Für uns ist dabei klar: Sport ist ein wesentlicher Bestandteil des Freizeitangebots unserer Stadt und bringt die Menschen zusammen, egal welchen Alters. Die Arbeit in den Vereinen ist aber nur durch den Einsatz vieler Menschen in den verschiedensten Positionen möglich, ihnen gilt ein besonders großer Dank. Aber auch unseren Spitzensportlerinnen und Spitzensportler gebührt besondere Anerkennung, denn sie sind Aushängeschilder unserer Stadt und Vorbilder für den Nachwuchs. Wir müssen als Stadt weiterhin unseren Teil für die Entwicklung des Sports in den verschiedensten Bereichen leisten, denn der Sport muss auch weiterhin eine zentrale Freizeitmöglichkeit in Trier bleiben.

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So ging nach gut zwei Stunden eine tolle Veranstaltung, die von Kindern des Karate & Sportverein Trier und den Cheerleadern des PST Trier umrahmt wurde, zu Ende.

Marco Marzi, sportpolitischer Sprecher der SPD-Stadtratsfraktion

60 Jahre Nordbad Trier

Wir feiern mit und freuen uns auf ein tolles Programm.

Wenn das mal kein Grund zu feiern ist, an diesem Freitag wird unser Nordbad 60 Jahre alt und das wird mit einem Aktionstag und einem tollen Rahmenprogramm mit freiem Eintritt gefeiert.

Wir von der Trierer SPD gratulieren auf das herzlichste und feiern selbstverständlich mit.

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Uns ist die besondere Bedeutung für den Schul- sowie für den Vereinssport in Trier bewusst. Wir werden uns weiter dafür einsetzen, dass wir unser Nordbad weiter erhalten wie auch behutsam immer weiter auf dem neuesten Stand bringen. Dabei wollen wir den besonderen Flair erhalten.

Also feiern Sie mit und kommen Sie am Samstag in unser Nordbad.

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Thomas Neises, Sportpolitischer Sprecher der SPD Fraktion

Jede Menge Bewegung bei den Trierer Jusos

Nach einem sehr erfolgreichen Jahr mit vielen kreativen Aktionen und einem spannenden Wahlkampf haben wir Jusos am vergangenen Sonntag im SCHMIT-Z unsere Jahreshauptversammlung abgehalten und einen neuen Vorstand gewählt.

Der neue Juso-Vorstand mit Malu Dreyer.

Der neue Juso-Vorstand mit Malu Dreyer.

Wir waren sehr glücklich, gleich eine ganze Reihe von Gästen aus dem Juso-Landesverband und von der Grünen Jugend willkommen heißen zu dürfen. Erfreulicherweise hat auch Malu Dreyer es sich nicht nehmen lassen, persönlich zu erscheinen und sich für unseren Einsatz insbesondere im Wahlkampf zu bedanken. Mit dabei hatte sie außerdem den neuen Koalitionsvertrag, der mit Inhalten wie dem Meisterbonus, dem landesweiten Semesterticket und der Herabsetzung des Wahlalters auf 16 Jahre wesentliche Forderungen der Jusos enthält. Auch Sven Teuber bedankte sich für die fruchtbare Zusammenarbeit mit den Jusos im vergangenen Jahr. Sein besonderer Dank galt dem scheidenden Sprecher*innen-Team, bestehend aus Ksenia Arndt und Jonas Fritz.

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Das neue Sprecher*innen-Team bilden nun wir, Eva-Maria Klein und Jens Mühlenfeld. Wir möchten uns für das uns entgegengebrachte Vertrauen bedanken und freuen uns auf ein aufregendes Geschäftsjahr und die Begegnung mit vielen engagierten Menschen in Trier und Umgebung. Selbstverständlich werden wir die vertrauensvolle Zusammenarbeit und den steten Austausch mit dem SPD-Stadtverband fortsetzen. Wir haben uns mit dem neuen Arbeitsprogramm für das kommende Jahr viel vorgenommen und werden uns sofort ans Werk machen.

Im September steht für uns mit der Ausrichtung der Landeskonferenz der Jusos Rheinland-Pfalz in Schweich mit etwa 120 Teilnehmer*innen in diesem Geschäftsjahr ein ganz besonderes Großereignis an. Wir freuen uns, mit den Beisitzern Anna Wehrtmann, Davia Merbach, David Praum, Fabian Schmand, Jonas Fritz, Ksenia Arndt, Lennart Waldschmidt und Sebastian Beck ein starkes Team an unserer Seite zu wissen und werden die viele Arbeit, die mit der Ausrichtung der Landeskonferenz einhergeht, gemeinsam erfolgreich schultern.

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Hast Du vielleicht Interesse, uns Trierer Jusos und unsere Arbeit kennenzulernen? Dann informiere Dich doch mal auf unserer Facebookseite über kommende Aktionen oder schreib uns an vorstand@jusos-trier.de! Wir freuen uns, von Dir zu hören.

Euer Sprecher*innen-Team der Trierer Jusos

Eva-Maria Klein, stellvertretende Landesvorsitzende der Jusos Rheinland-Pfalz

Jens Mühlenfeld, Finanzreferent der Jusos Rheinland-Pfalz

Stadt und Land „Hand in Hand“

Interkommunale Zusammenarbeit mit den Nachbargemeinden der Stadt Trier im sogenannten „Speckgürtel“ um Trier herum war ist nach wie vor wichtig und zukunftsweisend. Daher begrüße ich die erneute Initiative des Trierer Oberbürgermeisters Wolfram Leibe sehr.

Es gibt schon lange viele gute Beispiele der Zusammenarbeit z.B. in den Zweckverbänden Wirtschaftsförderung im Trierer Tal und Industriepark Region Trier in Föhren unter maßgeblicher finanzieller Beteiligung der Stadt Trier und dem Kreis Trier-Saarburg. Profiteur ist die Region. Keine Gewerbesteuereinnahmen der Stadt Trier aber ein Gewinn an Arbeitsplätzen. Diese solidarische Zusammenarbeit ist ein sehr gutes Beispiel und auch m.E. der einzig gangbare Weg im Sinne einer interkommunalen Zusammenarbeit. Bei Betrachtung der sehr positiven Entwicklungsdaten beider Zweckverbände vor dem Hintergrund des Wettbewerbs der Regionen untereinander und dem Nachbarland Luxemburg muss es weiter das Ziel der die Wirtschaftsförderung tragenden kommunalen Gebietskörperschaften sein, noch mehr in der Region „Hand in Hand“ zusammenzuarbeiten und ggfls. „alte Gräben “ zu schließen. Es bestehen ja schon viele weitere Kooperationsbereiche.

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Die “ Moselhauptstadt“ Trier als zentraler Ort muss hier mit gutem Beispiel zum Wohle der Menschen in der Region vorangehen.

Günstige und nachhaltige Rahmenbedingungen für die regionale Wirtschaft zu gewährleisten und damit neue Arbeitsplätze zu schaffen, erfordert unabdingbar eine weiter Bündelung der Kräfte zur optimalen Nutzung vorhandener Möglichkeiten auf allen Ebenen.

Daher könnten die seinerzeit gemachten Vorschläge (Einrichtung eines Wirtschaftsbeirates, Schaffung eines Entwicklungsfonds) erneut ein Diskussionsthema sein. Stadt und Land haben es in der Hand als  Motor für die regionale Entwicklung wahrgenommen zu werden und ein „Wir-Gefühl“ zu entwickeln.

Hans-Willi Triesch, Vorsitzender der AG 60plus der Trierer SPD

Genau richtig für Trier!

In Mainz bleibt die SPD an der Regierung, in Trier holt Malu Dreyer beeindruckend das Landtagsmandat. Das bedeutet für Trier, dass wir die gute Arbeit der letzten Jahre, die wir in enger Kooperation zwischen Land und Stadt begonnen haben, fortführen können.

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Wir bekommen weiterhin Unterstützung beim Kita-Ausbau und die Gebührenfreiheit wird erhalten bleiben. Bezahlbares Wohnen für alle bleibt hoch in unserer Priorität. In den nächsten Jahren werden wir die neuen Landesprogramme nutzen, mehr sozialen Wohnungsbau zu realisieren und unsere bestehenden städtischen Wohnungen mit Hilfe des Landes zu sanieren. Auch der Gesundheitsstandort Trier wird auch in Zukunft profitieren können. Mit den neuen Pflegestudiengängen an der Hochschule und an der Universität sind wichtige Impulse gesetzt worden. Die begonnene Kooperation im Forum für Gesundheitswirtschaft zwischen den vielen Akteuren vor Ort muss intensiviert werden.

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Ernüchternd ist das Abschneiden der Rechtspopulisten. Die demokratischen Parteien sind aufgefordert, hier klare Kante zu zeigen und deutlich zu machen, dass man mit vermeintlich einfachen Antworten keine schwierigen Herausforderungen lösen kann. Wir müssen eine Politik für alle machen: bezahlbares Wohnen, mehr Arbeitsplätze, Bildungschancen für jeden. Das wir hier auch eine starke Unterstützung aus Mainz weiterhin erhalten, ist genau richtig für Trier.

Markus Nöhl, stellvertretender Parteivorsitzender

Den Ekel des Kriegs beschwören

Lesung Frauen gegen Krieg Frauen für Frieden

„Seien Sie mir gegrüßt und beglückwünscht, verehrte Kämpferinnen. Denn als solche werden Sie sich bewähren müssen: Es wird Ihnen nicht ganz leicht gemacht werden für die pazifistischen Ideale einzutreten“, wusste schon Bertha von Suttner. Sie war Gründerin der österreichischen Gesellschaft für Friedensarbeit und erste Frau, die 1905 den Friedensnobelpreis erhalten hat. Ihre schwedische Schriftsteller-Kollegin Selma Lagerlöf beschwört den „Ekel des Kriegs“ mit den Worten: „In jedem Teil eures Körpers soll er sich festsetzen und einen Widerwillen vor dem Krieg in euch hervorrufen, der durch nichts überwunden werden kann“.

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Diese und andere Texte trugen Frauen wie Angelika Winter, Dr. Bärbel Schulte, Bianca Schröder, Uta Hemmerich-Bukowski und Ruth Mareien de Bueno im Rahmen einer Veranstaltung der Arbeitsgemeinschaft sozialdemokratischer Frauen Trier zum Internationalen Frauentag vor.

Aussagen, die heute so aktuell sind wie zu ihrer Entstehungszeit aus 150 Jahren Frauenbewegung. Rund 25 Frauen und Männer haben am Samstag in einer Lesung klugen und mutigen Gedanken zugehört, die sich Frauen über Krieg und Frieden gemacht haben. Dabei wurde mehr als deutlich, dass pazifistisches Denken und Handeln auch in unserer Zeit dringend Not tut.

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Besonderes Interesse erfuhr die Biografie der Pazifistin und gebürtigen Triererin Klara-Marie Faßbinder, die in den 1950er Jahren gegen Wiederbewaffnung der Bundeswehr und atomare Bedrohungen aktiv wurde.

Alle Anwesenden waren sich nach zwei Stunden „wohltuender Solidarität unter Frauen“, so Angelika Winter im Anschluss, einig, dass das Veranstaltungsformat eine Fortsetzung finden soll, um weitere gute und Mut machende Gedanken zum Thema zu Gehör zu bringen.

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Interessierte wenden sich an: Tamara Breitbach (tamara.breitbach@gmx.de)

Neues Jugendparlament ist startklar

Im November haben Kinder und Jugendliche unserer Stadt zum dritten Mal ihre eigene Vertretung gewählt. Am Mittwoch hat sich das neue Trierer Jugendparlament zu ihrer ersten offiziellen Sitzung getroffen. Zuvor haben sich die neuen Mitglieder intensiv in Vorbereitungstreffen auf diese Sitzung vorbereitet.

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Damit nimmt das Team um den neu gewählten Vorsitzenden Jonas von der Groeben nun offiziell seine Arbeit auf. Ich gratuliere allen Gewählten und wünsche ihnen viel Erfolg bei ihren Aufgaben. Eine spannende Zeit liegt vor ihnen.

Gute Jugendpolitik ist nicht nur für junge Menschen, sondern auch von und mit ihnen. Und mit dem Jugendparlament erleben sie Demokratie als eigenen Schatz. Aus diesem Grund wurde 2009 auf Initiative der SPD die Einrichtung des Trierer Jugendparlaments beschlossen.

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Malu Dreyer und die rheinland-pfälzische SPD stehen auch für mehr Beteiligung junger Menschen am demokratischen Prozess: Das Wahlalter bei Kommunal- und Landtagswahlen soll auf 16 Jahre abgesenkt werden. Vor drei Jahren hat die SPD-Fraktion dies bereits im Landtag beantragt. Dies scheiterte damals an der Blockade der Klöckner-CDU.

Andreas Schleimer, jugendpolitischer Sprecher

Schnelles Internet – Gute Zukunft

Rheinland-Pfalz – Auf der Überholspur der Datenautobahn

Wer kann sich ein Leben ohne Internet – ohne Smartphones und Tablets – noch vorstellen?

Wie selbst verständlich rufen wir beliebige Informationen jederzeit innerhalb weniger Sekunden via Internet ab und treten mit anderen Menschen in Kontakt – egal ob Zuhause, am Arbeitsplatz oder unterwegs. Die Digitalisierung hat unseren Alltag, unsere Arbeit und unsere Kommunikation vollkommen verändert.

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Der Zugang zum Netz und hohe Bandbreiten sind mittlerweile entscheidende Faktoren: Für Familien auf der Suche nach einem neuen Zuhause. Für Unternehmen bei der Ansiedlung.

Ende 2014 hat die Landesregierung ihr Ziel zum Auf- und Ausbau schnellen Internets gesteckt: Bis zum Jahr 2018 sollen flächendeckend 50 Mbits zur Verfügung stehen. Bereits heute können rund 66% der Haushalte in Rheinland-Pfalz 50Mbits über verschiedene Anbieter per Kabel oder LTE empfangen. In Trier sind es über 84%.

Damit gibt sich die Landesregierung aber nicht zufrieden. Denn in Zukunft werden größere Bandbreiten benötigt: Arbeit 4.0, Telearbeit von Zuhause, Video- und Streamingdienste erfordern immer höhere Datenmengen. Auf dem Weg Richtung Gigabit-Gesellschaft muss die digitale Infrastruktur zukunftssicher ausgebaut werden: Weg von der Kupferleitung – hin zur Glasfaser. Die Ergebnisse zur in Auftrag gegebenen 300 Mbit/s-Studie für Rheinland-Pfalz liegen nun auf dem Tisch.

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Insgesamt 70 Mio. Euro stellt die Landesregierung für den Auf- und Ausbau von Hochgeschwindigkeitsnetzen zur Verfügung.

Die SPD-geführte Landesregierung setzt sich auch für mehr offenes WLAN ein: Die Störerhaftung, die den Ausbau offener WLAN-Netze bremst, soll im neuen Telemediengesetz abgeschafft werden.

Geplant ist auch ein kommunales Programm für kleine Gemeinden: 1.000 freie Hotspots in 1.000 Kommunen.

Andreas Schleimer

Inklusion: Damit es weiter konsequent voran geht!

Die Stadt Trier arbeitet aktuell mit Hochdruck daran, den ersten Trierer Inklusionsplan zu erstellen und viele Menschen mit und ohne Behinderung, aber auch viele Institutionen und Behörden arbeiten engagiert an diesem Prozess mit. Das zeigt, dass die Wichtigkeit dieses Themas für ein zukunftsfähiges Gemeinwesen mittlerweile von vielen Menschen auch ohne Behinderung erkannt wurde.

Umso wichtiger ist es, dass das Ziel einer inklusiven Gesellschaft auch auf Landesebene weiter konsequent verfolgt wird.

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Martin (Name geändert), 23 Jahre alt, hat Trisomie 21. Ihm und seinen Eltern war es von Anfang an wichtig, dass er ein möglichst normales Leben führt, eine gute Förderung erhält und gleichberechtigt und selbstbestimmt am beruflichen und gesellschaftlichen Leben teilnehmen kann. Er wurde bereits in der Schule vom Integrationsfachdienst, den das Land finanziert, im Übergang von der Schule in den Beruf begleitet und beim finden eines Arbeitsplatzes in einem Betrieb des allgemeinen Arbeitsmarktes unterstützt. Er wollte nämlich nicht in die Werkstatt für behinderte Menschen, was früher der klassische und einzige Weg für ihn mit seiner Behinderung gewesen wäre. Über das Persönliche Budget hat er eine zweijährige Qualifizierung in einem mittelständischen regionalen Unternehmen (Hotel und Gaststätte) absolviert und hat hier anschließend einen dauerhaften sozialversicherungspflichtigen Arbeitsplatz gefunden. Ermöglicht wurde ihm diese echte berufliche Teilhabe mit Existenz sichernder Bezahlung durch das „Budget für Arbeit“, welches die SPD-geführte Landesregierung 2008 als erstes und bis dato immer noch fast einziges Bundesland in dieser Form eingeführt hat, um Menschen mit Behinderung Alternativen zu einer Werkstattbeschäftigung zu ermöglichen.

Schulen

Und das ist nur eines der vielen Beispiele, was die SPD auf Landesebene auf den Weg gebracht hat, um Inklusion voranzutreiben. Weitere Beispiele sind:

  • In Rheinland-Pfalz gibt es schon lange so gut wie keine Sonderkindergärten mehr, in integrativen Kitas können Kinder mit und ohne Behinderung zusammen spielen, lernen und sich entwickeln. Zudem wird die Einzelintegration in wohnortnahen Kitas unterstützt. Für alle diese Kinder ist die Kita ab dem zweiten Lebensjahr kostenfrei.
  • Schwerpunktschulen und integrierte Gesamtschulen wurden im Land in den letzten Jahrzehnten massiv ausgebaut, damit junge Menschen mit Behinderung wohnortnah inklusiv beschult werden können.
  • Die Behindertenhilfe und Psychiatrie wurden modernisiert, geöffnet und nach der Maxime „ambulant statt stationär“ weiterentwickelt: d. h. z. B. Ausbau und Stärkung von sozialräumlich orientierten kleinen Wohngemeinschaften statt großen Heimen mit vollstationärer Unterbringung und Betreuung.
  • Das „Persönliche Budget“, das Menschen mit Behinderung eine an ihrem individuellen Bedarf ausgerichtete Hilfe und dadurch mehr Selbstbestimmung und Teilhabe ermöglicht, wurde in Rheinland-Pfalz frühzeitig erprobt und wird flächendeckend konsequent umgesetzt.
  • Das Land finanziert seit über 20 Jahren Integrationsfachdienste zur Förderung einer gleichberechtigten beruflichen Teilhabe von Menschen mit Behinderung. Der IFD bietet Unterstützung schon im Übergang von der Schule in der Beruf, bei der Vermittlung in Arbeit und zur Sicherung von bestehenden Arbeitsverhältnissen.
  • Zur Unterstützung der Kommunikation und Teilhabe von Menschen mit Hörbehinderung wurde eine Gebärdendolmetscherzentrale eingerichtet und vom Land finanziell unterstützt. Ebenso wurden zusätzliche Gebärdensprachdolmetscher eingestellt und mitfinanziert.
  • Rheinland-Pfalz fördert ebenfalls als einer der ersten Länder Integrationsunternehmen und hat letztes Jahr eine Verwaltungsvorschrift erlassen, damit diese Unternehmen, die einen besonders hohen Prozentsatz an Menschen mit Behinderung beschäftigen bessere Chancen bei Ausschreibungen von Dienstleistungen haben.
  • Das Land stellt seit dem vergangenen Jahr zusätzliche Mittel für die Kommunen bereit, damit sie im Bildungsbereich Inklusion voranbringen können.
  • Rheinland-Pfalz hat als erstes Bundesland die Umsetzung der UN-Behindertenrechtskonvention auch auf Landesebene aktiv vorangetrieben, einen Landesinklusionsplan erarbeitet, die aktuell fortgeschrieben wird. Um die Kommunen auf diesem Weg ebenfalls zu unterstützen, wurden Leitlinien für die Erarbeitung von kommunalen Inklusionsplänen entwickelt, wovon Trier aktuell in ihrem Prozess ebenfalls profitiert.

Berger

Diese Liste ist sicher nicht vollständig, zeigt aber die Vorreiterrolle der SPD-geführten Landesregierung, die damit Beispielgebend für viele andere Länder und zum Teil auch für den Bund und viele Kommunen war und ist.

Natürlich gibt es auch in Rheinland-Pfalz weiterhin viel zu tun, bis wir dem Ziel einer inklusiven Gesellschaft zumindest Nahe kommen. Umso wichtiger ist es, dass der von der SPD eingeschlagene Weg nicht ins Stocken gerät, sondern auch in den nächsten Jahren konsequent weiter verfolgt wird.

Wer das möchte, muss die SPD und Malu Dreyer wählen!
Denn beide stehen überzeugt und überzeugend für dieses Ziel!

Monika Berger

ÖKO 2016

Das Umweltzentrum der Handwerkskammer Trier veranstaltete zum 16. Mal die Ökomesse – Öko 2016 – „Die Leistungsschau des Handwerks in der Großregion Trier“.

Am 20.02.2016 wurde sie im Trierer Messepark für zwei Tage eröffnet. In diesem Jahr stand sie unter dem Motto „Klimaschutz und Energiewende“. Bei 130 Ausstellern aus dem regionalen Handwerk konnten sich die Besucher hierüber informieren.

Die SPD-Stadträte Monika Berger, Carola Siemon und Thomas Neises sowie Ingeborg Sahler-Fesel, MdL, auf der ÖKO 2016.

Die SPD-Stadträte Monika Berger, Carola Siemon und Thomas Neises sowie Ingeborg Sahler-Fesel, MdL, auf der ÖKO 2016.

Rudi Müller begrüßte als Präsident der Handwerkskammer Trier viele Gäste aus Politik und Handwerk und betonte die Wichtigkeit der energetischen Sanierung sowie neuer Heizmöglichkeiten.

Evelin Lemke, Staatsministerin für Wirtschaft, Klimaschutz, Energie und Landesplanung sprach sich in ihrer Begrüßungsrede ebenfalls für einen bewussteren Umgang mit den uns zur Verfügung stehenden Ressourcen aus. Mit viel Lob bedachte sie die Bemühungen der Kammern in Trier in der Flüchtlingsfrage und sah sie als einen Beitrag der Friedenspolitik. Für Trier besonders bedeutend war ihr Bewilligungsbescheid zur Förderung des geplanten Berufsausbildungs- und Technologiezentrums in Höhe von 10,2 Millionen Euro, den sie Rudi Müller im Rahmen der Eröffnung überreichte. Das Zentrum nannte sie ein Leuchtturmprojekt, denn in der geplanten Form ist es einzigartig in Deutschland. 2019 soll es an den Start gehen. Insgesamt werden hierfür 44 Millionen Euro investiert.

Öko

Auch Hans Peter Wollseifer, Präsident Zentralverband des Deutschen Handwerks unterstrich in seiner Festansprache die Bedeutung dieses Projektes.

Abschließend sprach Manfred Bitter Evelin Lemke seinen Dank für die Förderung aus und lud die Gäste zum traditionellen Rundgang über das Messegelände ein.

Hier konnten sich alle von dem breiten Angebot der Aussteller überzeugen und mit dem ein oder anderen ins Gespräch kommen. Eingerahmt wurde das Ausstellungsprogramm von stündlich angebotenen Fachvorträgen zu vielen Themen, die Hausbesitzer interessieren.

Die SPD-Fraktion wird auch im kommenden Jahr wieder bei der Eröffnung dieser innovativen Ausstellung – dann ÖKO 2017 – dabei sein.

Carola Siemon, SPD-Stadtratsfraktion