Ökomesse Trier 2015

Die Leistungsschau des Handwerks der Region Trier – wieder ein voller Erfolg!

Das Umweltzentrum der Handwerkskammer Trier veranstaltete zum 15. Mal die Ökomesse – Öko 2015 – Die Messe zum Bauen und Sanieren in der Großregion Trier. Am 21.02.2015 wurde sie im Trierer Messepark für zwei Tage eröffnet. In diesem Jahr stand sie unter dem Motto „Erneuerbare Energien, Gebäudesanierung und effiziente Energie- und Heiztechnik, Förderprogramme und Bauen mit Holz“ – alles Themen, die Hausbesitzer zur Zeit besonders interessieren, da ab 2016 die steuerliche Abschreibung der energetischen Gebäudesanierung gefördert werden soll und somit ein weiterer Anreiz für jeden Hausbesitzer darstellt. So wuchs auch die Zahl der Anbieter aus dem regionalen Handwerk in diesem Jahr auf 128 Aussteller.

Öko

Rudi Müller begrüßte als Präsident der Handwerkskammer Trier viele Gäste aus Politik und Handwerk und lobte insbesondere die politische Entscheidung der Beibehaltung des Meisterbriefes. Gleichzeitig machte er auf die steigende Zahl fehlender Fachkräfte aufmerksam.

Unser noch amtierender Oberbürgermeister Klaus Jensen stellte in seiner Begrüßungsrede besonders den mit dem Inklusionsplan der Stadt Trier verbundenen barrierefreien Ausbau öffentlicher Gebäude in den Mittelpunkt, der nur mit Unterstützung des Handwerks zu leisten sei. Gleichzeitig unterstrich er die Wichtigkeit von Energiewende und Nachhaltigkeit zur Erhaltung unserer Umwelt.

Weitere Redner waren Gerold Reker, Präsident der Architektenkammer Rheinland-Pfalz, der eine stärkere Vernetzung von Architektenplanung und Ausführung durch das Handwerk wie im „BIM-Modell“ bereits praktiziert forderte und Dr. Petrik Runst vom Volkswirtschaftlichen Institut für Mittelstand und Handwerk, Göttingen. Letzterer referierte zu dem Thema: Lässt sich die energetische Gebäudesanierung beschleunigen? Sein Fazit: Die Einsparungsziele der Bundesregierung sind sehr hoch gesteckt, so dass Hausbesitzer sehr zögerlich agieren, da sie für die energetische Sanierung sehr viel investieren müssen. Abschließend unterstrich er die Aussage von Rudi Müller zum Beginn der Eröffnungsveranstaltung, dass ein Hindernis in den kommenden Jahren die fehlenden Fachkräfte im Handwerk sein werden.

Die SPD bei der Öko: Ingeborg Sahler-Fesel MdL, Carola Siemon, Jutta Föhr, Markus Nöhl und Begona Hermann

Die SPD bei der Öko: Ingeborg Sahler-Fesel MdL, Carola Siemon, Jutta Föhr, Markus Nöhl und Begona Hermann.

Auf einem Rundgang über das Messegelände konnten sich die Gäste von dem breiten Angebot der Aussteller überzeugen und mit dem ein oder anderen ins Gespräch kommen. Eingerahmt wurde das Ausstellungsprogramm von stündlich angebotenen Fachvorträgen zu vielen Themen, die Hausbesitzer interessieren wie Wohnen ohne Schimmel, Kostensparende Lösungen bei Altbausanierung, Sicher und barrierefrei wohnen, Kontrollierte Wohnraumlüftung in der Praxis, um nur einige zu nennen.

Die SPD-Fraktion wird auch im kommenden Jahr wieder bei der Eröffnung dieser innovativen Ausstellung – dann Öko 2016 – dabei sein.

Carola Siemon, stellvertretende Fraktionsvorsitzende

Beteiligung der Stadt Trier am Bundesprogramm „Demokratie leben!“

Rede der SPD-Stadträtin Tamara Breitbach im Trierer Stadtrat am 10.02.2015

Sehr geehrter Herr Oberbürgermeister, sehr geehrte Kollegen und Kolleginnen, verehrte Öffentlichkeit,

was ist das doch für ein bezeichnender Titel „Demokratie leben!“. Die Bundesregierung hat verstanden: Toleranz für Vielfalt und plurale Lebensmodelle ist schön und gut.

Nur, wenn immer weniger Menschen den gesellschaftliche Rahmen – das heißt – unsere Demokratie – verstehen und daran teilhaben wollen, sei es durch ihre Teilnahme an Wahlen oder durch ihre Meinungsäußerung in Bürgerforen, Petitionen und Diskussionsrunden.

Wenn rechtsextreme Sprüche wie „Das System ist der Fehler“ massenhaft Applaus und Zustimmung finden, wie wir es bei den PEGIDAS überall im Land sehen und erleben, wenn Politiker und Politikerinnen, wenn Journalisten und Journalistinnen, wenn Vertreter der demokratischen Institutionen vermehrt verhöhnt, beschimpft und tätlich bedroht werden, dann braucht es einen lebendigen Impuls für demokratische Teilhabe.

Es braucht „Demokratie leben!“.

Es braucht ein Bundesprogramm gegen Rechtsextremismus, Gewalt und Menschenfeindlichkeit.

Es braucht eine Werbekampagne für unser Gemeinwesen, für den Frieden und die Stabilität, die unsere Demokratie bietet, das den Einzelnen schützt vor Verfolgung und Repression. Eine Werbekampagne für unsere Freiheit und Liberalität, die Religionsausübung und Atheismus gleichwertig nebeneinander stellt, aber gewaltförmiger Missionierung von jeglicher Seite eine klare Absage erteilt.

Es braucht eine Werbekampagne für unser Rechtssystem, das gleiche Rechte einklagbar macht, die Schwachen schützt und von den Starken mehr Engagement einfordert.

Breitbach

Dass das Nachfolgeprogramm von „Toleranz fördern, Kompetenzen stärken“ – ein sperriger Name für ein von CDU und FDP ungeliebtes Stiefkind – nun „Demokratie leben“ heißt, zeigt den Bedeutungszuwachs für das Thema, das eindeutig sozialdemokratische Handschrift trägt. Manuela Schwesig, zuständige Ministerin in Berlin kann besonders stolz sein auf die erstmalig etablierte institutionelle Förderung von Strukturen bundeszentraler Träger. Eine Forderung, die schon lange aus der Anti-Rassismus- und Demokratiearbeit an die Politik herangetragen wird. Schön, dass sie Gehör gefunden hat.

Und noch viel schöner ist es, dass Trier den Zuschlag erhalten hat, eine der lokalen „Partnerschaften für Demokratie“ zu übernehmen. Die Bündnis- und Vernetzungsarbeit ist ideal im Verein „Für ein buntes Trier gegen Rechts“ angesiedelt. War es doch der Stadtrat, dessen Initiative zur Vereinsgründung geführt hat, um mehr Menschen für Vielfalt zu begeistern und ihr Engagement gegen Rechts in tragfähigen Netzwerken zu stärken.

KONKRETE MITTEL – Kosten-Nutzenpunkte

Viele Kollegen und Kolleginnen erinnern sich noch gut an die kräftezehrenden Auseinandersetzungen mit dem NPD-Stadtrat Babic in der letzten Legislatur. Er stellte bei jeder Gelegenheit die demokratischen Prozesse und Abläufe auf die Probe und beschäftigt bis heute unsere dritte Gewalt – die Justiz – mit seinen abwegigen Forderungen. Ein Vertreter dieser eindeutig verfassungsfeindlichen Partei sitzt nun glücklicherweise nicht mehr im Rat.

An seine Stelle treten andere, gemäßigt erscheinende Akteure, die es gern sähen, wenn unser gemeinsamer Wertekonsens – liebe Ratskollegen, ja unser gemeinsamer Konsenz – ein wenig verschoben würde. Dazu verlangen sie „Neutralität“ von einer Stadt und einem Verein, der qua Satzung parteilich ist, parteilich für ein buntes Trier, für eine vielfältige Gesellschaft, für Demokratie und Teilhabe, für ein lebendiges Zusammenleben.

Gehen Sie solchen Reden nicht auf dem Leim! Wie der Holocaust-Überlebende und Friedensnobelpreisträger Elie Wiesel treffend sagte: „Ich habe geschworen, niemals stumm zu bleiben, wann immer und wo immer Menschen leid und Unterdrückung erleiden müssen. Wir müssen Position beziehen. Neutralität hilft dem Unterdrücker, niemals den Opfern. Und stumm zu bleiben, ermutigt den Unterdrücker, niemals den Unterdrückten.“

Vielen Dank für die Aufmerksamkeit!

Jetzt ist sie im vollen Gange die fünfte Jahreszeit…

Was für ein Wochenende? An diesem vergangenen Wochenende hat es alleine im Stadtgebiet von Trier über 30 Karnevalistische Veranstaltungen gegeben bei denen schätzungsweise 6000 Menschen ob Jung und Alt sich eine Auszeit vom normalen Leben genommen haben und sich in eine andere Welt verführen ließen.

Die SPD bei den Wiewelern in Trier-Nord.

Die SPD bei den Wiewelern in Trier-Nord.

Ob Cowboys, Zauberer oder Märchenwelt für jeden Geschmack war etwas dabei und die Programpunkte hatten es in sich. So wurde keinem langweilig.

Hinter den Kulissen wurde in so machen Vereinen schon fast ein ganzes Jahr geplant, geprobt und gewerkelt, viele Wochenenden gingen dafür drauf und so mancher Urlaubstag geopfert.

Und auch bei der Rosa-Sitzung sind die Sozis dabei.

Und auch bei der Rosa-Sitzung sind die Sozis dabei.

Schmucklose Hallen wurden in Phantasie-Welten verwandelt um den Besuchern perfekte Unterhaltung zu bieten.

Dafür gilt es von uns diesen vielen über Hundert ehrenamtlichen ein herzliches Dankeschön zu sagen für Ihre Mühen – egal ob Künstlerinnen und Künstler, Tänzerinnen und Tänzer, Musikerinnen und Musiker, Bühnenbauerinnen und -bauer oder gar Prinz oder Prinzessin. Sie opfern ihre Freizeit, um uns zu unterhalten und uns Spaß zu bereiten.

Nutzen Sie die Gelegenheit eventuell noch die eine oder andere Veranstaltung zu besuchen und sich verzauber zu lassen. Am besten beim Weiberdonnerstag um 11:11 Uhr auf dem Hauptmarkt. Danken Sie den Akteuren mit herzlichen Applaus und einem kräftigen Helau.

Thomas Neises für die SPD Stadtratsfraktion

Die Zukunft beginnt jetzt!

Haushaltsrede des SPD-Fraktionsvorsitzenden Sven Teuber, gehalten am 5. Februar 2015

Täglich können wir Rekordmeldungen vernehmen: Bund, Länder und Gemeinden verfügen über so viele Steuereinnahmen wie nie, die Erwerbstätigenzahl ist in Deutschland auf einem Rekordniveau oder Deutschland ist die Wirtschaftslokomotive Europas. Diese Beschreibungen zeugen von einem guten Zustand unseres Staates, weil die Menschen in Arbeit sind. Aber gleichwohl ist festzuhalten, dass wir vor Ort, auf den Straßen und Plätzen der Demokratie, aufpassen müssen, nicht den Blick fürs Wesentliche zu verlieren. Schließlich beweist sich in den Kommunen wie Trier, ob die viel beschworene Inklusion aller Menschen erfolgt hat und alle von Anfang an mit ihrer Unterschiedlichkeit teilhaben und wertgeschätzt werden. Und hier vor Ort zeigt sich, ob es unserem Land und den Menschen wirklich so gut geht.

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Die Herausforderungen vor denen wir dabei stehen sind groß. Die humanitäre Verpflichtung eines Jeden im Rahmen der Flüchtlingsströme nach Trier, die Stärkung aller jungen Menschen zur Unterstützung bei ihrem Streben nach einem Platz in unserer Gesellschaft mit Perspektive oder die Bewahrung eines gesellschaftlichen Zusammenhalts durch Stärkung unserer demokratischen, freiheitlichen Werte sind nur drei Beispiele. Bewusst sollen diese großen Themen hier genannt werden, um das alltägliche Stöhnen über vereinzelt wichtige, aber insgesamt weniger bedeutsame Probleme zu relativieren. Verbinden möchte ich dies mit einem Wunsch nach mehr positiver Bestätigung erreichter Dinge und Selbstbewusstsein über Erreichtes für die gesamte Stadt. Wir haben allen Grund, auf viele Entwicklung und Erreichtes in unserer Stadt stolz zu sein. Trier kann und darf sich nicht unter Wert verkaufen. Und dies gilt vor allem für alle gewählten RepräsentantInnen der Stadt. Gemeinsam müssen wir zeigen, dass wir uns an der Sache orientieren und herausstellen, wie wir uns alle täglich ehrenamtlich für die Zukunft unserer Stadt engagieren. Wir sollten dies tun, indem wir Stärken betonen und Stärke zeigen sowie die Sorgen der Menschen ernst nehmen. Nur dann können wir auch erwarten, dass man sich wieder gerne mit Politik im allgemeinen und Kommunalpolitik im speziellen auseinandersetzt!

Verwaltung

In diesem Sinne kann man die Bildung von Interessengemeinschaften grundsätzlich kritisch hinterfragen, wobei sie in dem aktuell vorliegenden Fall dadurch harmlos ist, dass sie die Latten bei ihrem Hürdenlauf so niedrig legt, dass sie selbst meine einjährige Tochter spielend überspringen dürfte. Wozu braucht man eine Gemeinschaft, wenn fast alle gemeinsame Positionen auch in entsprechenden städtischen Papieren zu finden sind und somit breite Mehrheiten üblich? Problematisch für die Stadtpolitik wird es dann, wenn wir unsere Entwicklungslinie verlieren. Wenn die Verantwortungsgemeinschaftler sich gegenseitig Geschenke zuschanzen, ohne die Gesamtentwicklung der Stadt im Blick zu behalten. Beispiele hierfür gab es zuletzt zu genüge, hier nur eines: Die Schwarzen erhalten eine Mehrheit für einen großen Drogeriemarkt auf dem Petrisberg, die Grünen demnächst ihre Egbert-Schule. Doch weil es eben, Zitat Udo Köhler, „weniger um die Sache, sondern mehr um Politik“ gehen soll und dabei, Zitat der Grünen, „Symbole einfach gesetzt werden müssen“ werden diese Entscheidungen durchgezogen.

Bei den Haushaltsberatungen wurde noch etwas sehr deutlich: die Haushaltskonsolidierung ist Ihnen, liebe CDU und Grüne, schier egal, obwohl es um den Schuldenberg unserer Kinder und Enkelkinder geht. Denn Sie sorgten ausschließlich dafür, dass der Haushalt des Oberbürgermeisters nur ein immer größeres Minus für 2015 und 2016 bereithalten wird. Dabei hat der OB sogar eine Ausweitung der Investitionen in seinem Haushalt aufgezeigt und gleichzeitig die Neuverschuldung im Vergleich zu 2009 um 2/3 verringert! An dieser Stelle dafür einen Dank an seine MitarbeiterInnen und OB Klaus Jensen, der sich dem von Rat und Verwaltung gegebenen Ziel der Reduzierung der Neuverschuldung verpflichtet sieht. Die SPD hat als einzige Fraktion in den Haushaltsberatungen auch realistische Anträge gestellt, die die finanzielle Situation der Stadt durch Einnahmeerhöhungen nachhaltig verbessert. So hätte – wie in anderen Städten auch – eine kurzfristige, rechtssicherere Wiedereinführung der Bettensteuer eine verträgliche Mehrbelastung für TouristInnen bedeutet und die städtischen Steuerzahler entlastet. Dieser Vorschlag stieß aber nicht auf Gegenliebe und die Triererinnen und Trierer müssen somit weiterhin selbst für diese mehr als 500.000 Euro im Jahr Schulden aufkommen. Unser zweiter Vorschlag hingegen, die Vergnügungssteuer ab dem 1.1.2016 von 15 auf 18% zu erhöhen, fand eine breite Mehrheit. Auch dieser Ansatz wird die Einnahmeseite der Stadt um eine halbe Million Euro jährlich verbessern. Als SPD fühlen wir uns verpflichtet, diesen sachorientierten Weg der Konsolidierung zu gehen, um auf der anderen Seite mit einem genehmigungsfähigen Haushalt auch klare Investitionsprioritäten zu ermöglichen. Dass wir die einzige Fraktion waren, die diesen schwierigeren, aber ehrlichen Weg geht, ist bedauerlich für die Zukunft unserer Stadt.

Schulen

Verantwortung übernehmen heißt, sich den schwierigen Fragen zu stellen und Mut zu beweisen. Daher haben wir als SPD in den Haushaltsberatungen den Anlauf gemacht, die Sanierung von Schulen, Turnhallen, Theater, Verwaltung und Co. zukunftsgerecht zu gestalten. Wir kommen in diesen Fragen zwar voran, aber vorrangig nach dem Feuerwehrprinzip, also dort wo die Sanierung schon zu lange überfällig war oder der Brandschutz Auflagen setzt. Die Verwaltung kommt so nur zu schnellen und eventuell nicht an Bedarfen orientierten Lösungen, bei denen die Kosten zwangsläufig höher sind, als bei kontinuierlichen, planbaren Bauerhaltungsmaßnahmen. Im vorliegenden Haushaltsentwurf sind 0,6% des Verkehrswertes oder knapp fünf Millionen Euro jährlich für Bauunterhalt eingestellt. Die KGST empfiehlt 1,2%, also zehn Millionen Euro. Es ist schlichtweg der Genehmigungsfähigkeit geschuldet, dass der OB nicht die erforderliche Summe einstellte. Der Rat hat auf Initiative der SPD beschlossen, dass der OB unverzüglich in die Verhandlungen mit der ADD eintritt, um eine Anhebung auf 1,2% zu erreichen, ohne die Genehmigung zu riskieren und damit eine Einsparauflage in gleicher Höhe auf der anderen Seite. Lieber Herr Oberbürgermeister, für dieses für Trier so wichtige Ziel wünschen wir Ihnen auch in den letzten Wochen Ihrer Amtszeit noch so viel Geschick, wie Sie es beispielsweise bei der erfolgreichen Anerkennung der Jugendhilfeleistungen als Pflichtaufgabe bewiesen haben. Denn nur mit der Umsetzung unseres Antrags werden wir mittelfristig über eine Gebäudelandschaft verfügen, die ohne abgängige Decken in Turnhallen oder Schimmel in Schulen auskommt. Bildung muss oberste Priorität haben und als Schulträger ist dies unser Beitrag dazu! Ebenso konnten wir im Bereich Soziales und Bildung weitere Akzente durch die finanzielle Unterstützung der Beratungsstelle des Frauenhauses Trier oder auch der Jugendbildung der Naturfreunde Quint setzen.

Die Kultur lebt nicht nur vom Theater, sondern stark von freien Initiativen, die oft ohne große Budgets ihre Projekte stemmen müssen. Viel Zeit und Arbeit geht dabei oft in die Anwerbung von Drittmitteln oder Sponsoren, die noch sinnvoller in die Kreativität gesteckt werden könnte. Daher haben wir als SPD erfolgreich durchsetzen können, dass die Mittel für die Förderung der freien Kultur um 100%, also 25.000 Euro, erhöht wurden. Damit geht ein klares Signal an alle Kulturschaffenden in Trier aus: Wir brauchen Euch und wir unterstützen Euch. Beim Theater steht in 2015 die Nagelprobe für Dezernent und Rat an. Wir brauchen zeitnah ein realistisches Konzept für unser Theatergebäude. Dabei liegt die Verantwortung bei uns. Wir müssen ein Paket beschließen, welches ein Raum- und Finanzkonzept beinhaltet, das den finanziellen Bedingungen ebenso Rechnung trägt wie den künstlerischen Notwendigkeiten. Heißt: über 40 Millionen Euro sind schwierig zu realisieren! Kreativität ist nicht nur auf, sondern auch hinter der Bühne gefragt und vorhanden! Nutzen wir sie, um dem allseits gewünschten Ziel zügig näherzukommen. Gleiches gilt im Übrigen auch für die Hauptfeuerwache, die aufzeigt welches Finanzvolumen im Dezernat Kultur und Sicherheit für die nächsten Jahre schon Mittel bindet und wie sehr uns dies als Stadt voranbringen, aber in anderen Dezernaten und Projekten auch hindern wird. Je unrealistischer wir uns also mit diesen Großprojekten beschäftigen und uns Scheinlösungen als Rat hingeben desto größer werden uns und den kommenden Generationen die Hände gebunden sein.

Theater

Druck ist das Stichwort für die Situation aller VerkehrsteilnehmerInnen auf Triers Straßen wie auch dem angespannten Trierer Wohnungsmarkt. Dabei spielt sich in der Verkehrspolitik das ab, was man im Fußball häufig beobachten kann: Jeder ist der selbsternannte Experte und von seiner Fehleranalyse am meisten überzeugt. Dies macht das Thema auch so schwierig, muss die Politik doch unterscheiden zwischen Interessen Weniger und dem berüchtigten Gemeinwohl. Letzterem ist der Moselbahndurchbruch zuzuschreiben, weshalb wir als SPD mit anderen Fraktionen beantragt haben, die Realisierung dieser wichtigen Trasse zur Entlastung vieler Straßenzüge in Nord und Kürenz endlich anzugehen. Gleichwohl dies erfolgen soll, weist die Verwaltung zurecht darauf hin, dass für die Stadtteile Heiligkreuz, Weismark-Feyen und Süd ähnliche Voraussetzungen gegeben sind und die längst überfällige Ausweisung von neuem Bauland zur Entlastung des Wohnungsmarktes, der sich immer weiter erhitzt, den Druck in diesen Stadtteilen noch deutlich erhöhen wird, sollte die Osttangente nicht vervollständigt werden, deren Beginn bereits vor Jahren mit dem Ausbau der Straßburger Allee gemacht wurde. Hier zeigt sich, dass wir durch ein früheres Agieren sowie dem damit verbundenen Mut des Rates bei Entscheidungen erst dazu kommen werden, der Verwaltung diesen unrealistischen Spagat zu ersparen und damit die beiden wichtigen Projekte im Sinne zigtausender Menschen gleichzeitig zu realisieren. Zusätzlich wollen wir den Verkehr sicherer machen, indem wir endlich die Zufahrten zum Kornmarkt und Domfreihof nachhaltig reglementieren und damit die Fußgängerzone weiter aufwerten. Außerdem haben wir als SPD erfolgreich beantragt, dass für die Überwachung des ruhenden Verkehrs vier neue Stellen geschaffen werden, um in den aktuell kontrollmäßig nahezu verwaisten Abendstunden, Wochenenden und Stadtteilen die Verkehrssicherheit für alle zu erhöhen. Verkehrssicherheit steigt und Druck wird auf den Straßen auch minimiert, wenn wir unserer Verpflichtung nachkommen, die Bahnhaltepunkte auf der Westtrasse bis 2018 so zu gestalten, dass der Schienenverkehr noch stärker genutzt werden kann und die Straßen dadurch spürbar entlastet werden. Dass hier dem Rat noch nichts vorgelegt wurde, obwohl es bereits in knapp vier Jahren an vielen Stellen im Trierer Westen realisiert sein muss, überrascht uns sehr und zeigt den Handlungsbedarf der beiden kommenden Jahre auf! Druck lastet aber auch auf dem Rat bezüglich des Dezernat IV. Schließlich steht u.a. der Flächennutzungsplan in diesem Jahr zur Verabschiedung an. Mut und Entschlossenheit gilt es hier ebenso zu beweisen wie Sensibilität an den Stellen, wo sie geboten erscheint und nicht zum Vorwand für populistische Entscheidungen vorgeschoben wird! Wir brauchen Flächen für die Neuansiedlung und Entwicklung von Gewerbe und vor allem für Neubauten zur Wohnraumschaffung! Lippenbekenntnisse helfen nicht weiter, sondern nur ein entschlossen handelnder Rat.

Verantwortung zeigen ist hier definitiv angebracht. Wir sind als SPD für unsere Stadt auch mit dem kommenden Haushalt dazu sehr gerne bereit und werden unseren Wählerauftrag weiterhin ernst nehmen. Vielen Dank!

Trier ohne (Fernverkehr-)Anschluss

Wortspiele mit Bahnbegriffen haben zurzeit Hochkonjunktur: Trier abgehängt, Trier auf dem Abstellgleis, Trier ohne Anschluss. Die Deutsche Bahn stellt heute die letzte erhaltene Fernverkehrsanbindung nach Trier und damit auch über Trier nach Luxemburg ein. Da bieten sich solche Wortspielereien an, um auszudrücken, was diese Entscheidung für eine ganze Region bedeutet: verkehrstechnische Provinz.

Was ist passiert? Die Bahn sieht durch den neuen Rheinland-Pfalz-Takt 2015 und damit durch den verbesserten Regionalverkehr die Konkurrenz so groß, dass für einen ordentlichen Fernverkehr – sagen wir von Luxemburg über Trier nach Hamburg – kein Platz mehr ist. Die IC-Tickets sind teurer, die Fahrt nicht schneller, lediglich die direkte umstiegsfreie Weiterfahrt durch den Fernverkehr sei attraktiver als beim Regionalexpress. Die Deutsche Bahn AG minimiert damit Zuschussverkehre zum Nachteil einer flächendeckenden Versorgung aller Regionen mit einem Fernverkehranschluss. Sie zieht sich auf ertragreiche Streckenpassagen zurück: Gewinnoptimierung eines Unternehmens.

Großzügig bietet nun die Bahn an, dass das Land mit Geldern aus dem Regionalverkehr, die Mehrkosten der Bahn auffangen könne. Das Land Rheinland-Pfalz hat dieses Angebot abgelehnt. Einige Länder wie Baden-Württemberg oder Niedersachsen haben eingewilligt. Sie subventionieren die Deutsche Bahn, dass sie den Fernverkehr in der Fläche aufrecht erhält. Aber ist das sinnvoll?

Nein, die Deutsche Bahn ist im Besitz der Bundesrepublik Deutschland. Sie ist alleinige Aktionärin der DB, die in den Zuständigkeitsbereich von Bundesverkehrsminister Alexander Dobrindt (CSU) fällt. Die Bahn besitzt den Auftrag neben aller Wirtschaftlichkeit auch eine flächendeckende Versorgung aufrecht zu erhalten. Das ist Bestandteil der Daseinsvorsorge und damit staatlicher Auftrag. Hieran muss die Deutsche Bahn erinnert werden! Daher ist es richtig, dass das Land Rheinland-Pfalz in den Bundesrat einen entsprechenden Antrag einbringen wird, um die Bahn wieder auf das richtige Gleis zu setzen. Damit besteht auch für Trier wieder Hoffnung!

Markus Nöhl, Parlamentarischer Geschäftsführer der SPD-Stadtratsfraktion

Welt-AIDS-Tag am 01.12.2014 zum 27. Mal

Am Welt-AIDS-Tag wird mit Veranstaltungen, mit Aktionen, mit Gedenkgottesdiensten und Spendensammlungen an HIV und AIDS erinnert. Pro Jahr infizieren sich nach wie vor 2,1 Millionen Menschen in der Welt neu.

Aber es gibt auch Hoffnung. Erstmals befinden sich mehr Menschen in Behandlungsprogrammen mit lebensrettenden AIDS-Medikamenten , als sich neu infizieren. Zurzeit leben laut WHO weltweit 35 Mio. Menschen mit dem Humane Immundefizienz-Virus.

Welt-Aids-Tag

Der Welt-AIDS-Tag soll ein Tag der Prävention sein, aber auch ein Tag der Solidarität mit den HIV-Infizierten und den AIDS-Kranken. Das äußere Zeichen ist die rote Schleife, angelehnt an den amerikanischen Brauch, eine Stoffschleife um einen Baum zu binden, um Liebe und Zuneigung einem entfernten Menschen zu zeigen.

In diesem Jahr heißt das Motto des Welt- AIDS-Tages „Positiv zusammen leben“. Denn trotz aller medizinischen Fortschritte sehen sich viele HIV-Positive nach wie vor mit Vorurteilen, Ausgrenzung und Stigmatisierung konfrontiert.

Was mit dem Motto „Positiv zusammen leben“ gemeint ist, zeigen die Plakate zur diesjährigen Aktion. Dort heißt es:

  • Was würden sie zu einem HIV‐Positiven Bäcker sagen? – Zwei Mohnbrötchen, bitte.
  • Würden sie zu einem HIV –Positiven Arzt gehen? – Klar, wenn ich krank bin.
  • Würden sie mit einem HIV‐Positiven Kollegen in die Kantine gehen? – Klar, wenn das Essen genießbar ist.
  • Dürfte ihr Kind mit HIV‐positiven Kindern spielen? – Klar, aber um sieben gibt’s Abendessen.
  • Würden sie mit einem HIV‐Positiven zusammenziehen? – Klar, wenn er gut kochen kann.
  • Würden sie jemanden mit HIV küssen? – Klar, wenn er/sie mein Typ ist.

Wenn man sich ehrlich diese Fragen selbst stellt, würde man in jedem Fall auch so locker antworten?

http://www.welt-aids-tag.de/fileadmin/user_upload/Wissen_Einstellungen_Bevoelkerung_HIV_WAT2014.pdf

Auf dieser Seite kann man nachschauen, wie viele Menschen auf die Fragen was geantwortet haben. Es ist bei den Menschen unter 45 Jahren mittlerweile ein ganz guter Kenntnisstand erreicht, etwas schlechter stellt sich dies bei den älteren Menschen dar.

Übrigens: beim Küssen kann man sich nicht anstecken. Speichel ist nicht ansteckend und auch bei Zahnfleischbluten oder einer blutenden Wunde liegt kein Risiko vor. Der Speichel verdünnt das Blut und tötet mit seinen Enzymen das HI‐Virus ab.

Also, alles klar? Wenn nicht, kann man sich über http://www.vergissaidsnicht.de/informationen_ueber_aids.html

sehr gut informieren.

Begoña Hermann, SPD-Stadtverband Trier

Markt der Künst 2014

Auch in diesem Jahr fand am 16. November in der Europäischen Kunstakademie in Trier der alljährliche „Markt der Künste“ statt. In der 1977 von dem Trierer Künstler Erich Krämer gegründeten Akademie wurden in der großen Ausstellungshalle und der angrenzenden Halle wieder Werke von Künstlerinnen und Künstlern über die Region Triers hinaus zum Verkauf angeboten. 58 Damen und Herren, die aus Luxemburg, Belgien und aus Städten außerhalb der Grenzen Triers anreisten, zeigten den interessierten Kunstliebhabern ihre Bilder, Fotographien, Zeichnungen, Skulpturen und vieles Andere. Eine besondere Ausnahme war in diesem Jahr ein Stand mit Werken des verstorbenen Malers Reinhard Heß, der u.a. in vielen Kirchen bis Koblenz und Saarbrücken Kirchenfenster gestaltet hat.

EKA-3er

Hier ein paar Eindrücke von der schönen Ausstellung, die wieder vom „Förderkreis Europäische Kunstakademie e.V.“ ausgerichtet wurde. Er bietet die Möglichkeit, die Arbeit der Akademie durch die Mitgliedschaft und durch Spenden als Förderer zu begleiten.

Die Europäische Akademie für Bildende Kunst e.V. ist ein gemeinnützig anerkannter Verein und ein Ort der internationalen künstlerischen Begegnung. Es werden Kurse unterschiedlicher Art angeboten und jedes Jahr bietet sie jungen, künstlerischen Talenten die Chance, sich für eines von acht Stipendien zum Besuch von Workshops und Kursen zu bewerben.

Liebe Grüße

Jutta Föhr, Stadträtin

Eine Stätte der Unmenschlichkeit – Kein Vergessen

Das SS-Sonderlager/KZ Hinzert war von 1939-1945 ein Haft- und Konzentrationslager in der Nähe von Hinzert-Pölert, nur knapp 30 km entfernt von Trier. Etwa 14.000 männliche Häftlinge im Alter zwischen 13 und 80 Jahren wurden in dieser Zeit nach Hinzert deportiert. Für viele war das „Durchgangslager“ eine Zwischenstation auf ihrem weiteren Leidensweg nach Buchenwald, Netzweiler oder Dachau. Über 300 Menschen starben im KZ Hinzert an dem grausamen Lagerterror, an Krankheit und Hunger.

Von 1942 bis 1943 wurden über 2.000 Franzosen, Belgier, Niederländer und Luxemburger Opfer des „Nacht- und Nebelerlasses“. Sie sind in ihrer Heimat spurlos verschwunden, unter größter Geheimhaltung vor ein Sondergericht gestellt und anschließend nach Hinzert deportiert worden. Für ihre Angehörige gab es keinerlei Information.

Tafel in der Gedenkstätte SS-Sonderlager/KZ Hinzert

Tafel in der Gedenkstätte SS-Sonderlager/KZ Hinzert

Der luxemburgische Häftling Jean Marie hat die Ankunft im KZ Hinzert beschrieben:

“Der Wagen hält. Brüllende Stimmen, vermischt mit dem Gebell der Hunde! ‘Raus, seid ihr noch nicht raus, na wartet, ihr Lumpen!‘Wir rennen durcheinander wie gejagte Hühner, Knüppel sausen auf unsere Köpfe, Rücken und Beine; wir spüren Fußtritte, Hunde springen uns an… Ich renne im Kreis, ein SS mit einem Hund jagt hinter mir her: ‘Schneller, schneller, willst du laufen, du Drecksack!‘Der Hund springt mir auf den Rücken, ich falle zu Boden.”

Am Volkstrauertag kehren wir jedes Jahr in die heutige Gedenkstätte auf dem Gelände des ehemaligen SS-Sonderlagers/KZ Hinzert ein. Auch am vergangenen Sonntag gingen wir in Erinnerung an die Deportierten den schweren Weg von Reinsfeld nach Hinzert, auf dem die Häftlinge in die grausamen Abgrund getrieben wurden.

Gedenkmarsch von Reinsfeld zum KZ Hinzert; Foto: Bernd Reifenberg

Gedenkmarsch von Reinsfeld zum KZ Hinzert; Foto: Bernd Reifenber

In seiner bewegenden Gedenkrede sprach uns Oberbürgermeister Klaus Jensen Mut zum Handeln zu: „Erinnerung ist ohne Tat eine Hülse!“

Anschließend schritten wir zum Ehrenfriedhof mit dem Mahnmal des luxemburgischen Inhaftierten Lucien Wercollier und legten rote Nelken zum Gedenken an die Opfer der nationalsozialistischen Gewaltherrschaft nieder.

Ehrenfriedhof an der Gedenkstätte SS-Sonderlager/KZ Hinzert; Foto: Bernd Reifenberg

Ehrenfriedhof an der Gedenkstätte SS-Sonderlager/KZ Hinzert; Foto: Bernd Reifenberg

Die Gedenkstätte und die Gräber der Geschundenen, Gepeinigten und Ermordeten sind nach dem Verschwinden des Sonderlagers eine Mahnung. Sie erinnern uns an die grausamen Verbrechen in dem dunkelsten Kapitel unserer Geschichte.

Es ist ein innerlicher Ansporn für mehr Menschlichkeit, für Frieden und Gerechtigkeit.

Andreas Schleimer

Es gehört uns allen, dieses Europa.

Letzte Woche waren 50 junge Menschen auf Einladung unseres SPD-Europaabgeordneten Norbert Neuser in Straßburg. Auf der gemeinsamen Bildungsreise der Jusos Rhein-Hunsrück und der Jusos Rheinland waren wir auf den Spuren europäischer Politik.

Nach dem freundlichen Empfang durch einen Mitarbeiter der Friedrich-Ebert-Stiftung hatten wir die Gelegenheit mit Norbert Neuser über seine politischen Schwerpunkte und aktuelle Anliegen in der Europapolitik zu diskutieren. Anschließend durften wir die Aussprache im Parlament über den Rechenschaftsbericht Barrosos auf den Besucherrängen zu verfolgen. Nachdem Plenum hatten wir dann noch etwas Zeit um Straßburg zu erkunden.

Die Teilnehmerinnen und Teilnehmer der Bildungsreise mit dem Europaabgeordneten Norbert Neuser

Die Teilnehmerinnen und Teilnehmer der Bildungsreise mit dem Europaabgeordneten Norbert Neuser

Brüssel, Straßburg, Luxemburg – die drei Standorte der Europäischen Union sind nicht weit von Trier entfernt. Für unserer Region wird besonders deutlich, dass das Zusammenleben in Europa keine Grenzen mehr kennt: ob die gemeinsame Währung oder das Recht überall in Europa eine Beschäftigung aufzunehmen – junge Menschen nehmen Europa als etwas selbstverständliches wahr. Diese Freiheiten zu haben ist großartig.

Wir Jusos sind überzeugte Europäerinnen und Europäer. Es wurde schon viel erreicht, aber auch wir wissen, dass es immer noch viel zu tun gibt: Wir wollen ein Europa der echten Solidarität, das dauerhaft Frieden stiftet  und Stabilität garantiert. Wir kämpfen dafür, dass sich die Europäische Union für den sozialen Zusammenhalt in Europa einsetzt: Einen Wettbewerb um den niedrigsten sozialen Standard darf es nicht geben. Wir brauchen verbindliche Mindeststandards für die Sozialsysteme in allen europäischen Ländern. Wir wollen ein Europa, das die Finanzmärkte effektiv reguliert und eine Finanztransaktionssteuer eintreibt. Und wir wollen ein Europa ohne Grenzen.

Delegation der Trierer Jusos und der Jusos Trier-Saarburg; Foto: Umut Kurt

Delegation der Trierer Jusos und der Jusos Trier-Saarburg; Foto: Umut Kurt

“Es gehört uns allen, dieses Europa” – das Zitat von Willy Brandt gilt heute immer noch! Lasst uns also nicht nur in Europa leben, sondern Europa leben.

Andreas Schleimer

„Auf Achse“ mit Wolfram Leibe und Malu Dreyer

Auch in den letzten Tagen des Wahlkampfs setzt Wolfram Leibe weiter auf kreative Formate. Nachdem wir vor Wochen bei einem nächtlichen Rundgang mit unserem OB-Kandidaten auf Nachtschwärmer trafen und mit Menschen ins Gespräch kamen, die nachts arbeiten – suchten wir heute das Gespräch im Busverkehr. Gemeinsam mit Malu Dreyer suchten wir im laufenden Verkehr Gespräche. Mit den Leuten sprechen, da wo sie sind. Und sie gezielt zum Busverkehr in Trier befragen.

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Dabei waren kamen immer wieder die gleichen Themen zur Sprache: der Wunsch nach einer Optimierung des Liniennetzes, eine bessere Anbindungen der Außenstadtteile und dies besonders auch zu Tagesrandzeiten.

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Als Berufspendler weiß Wolfram Leibe wie wichtig ein starker ÖPNV für unsere Stadt ist. Sein Konzept liegt auf dem Tisch: gezielte Taktverdichtung bzw. Taktverdoppelung, qualitative Verbesserungen der Haltestellen und nutzerfreundliche Fahrgastinformationen.

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Wolfram Leibe ist sich sicher: „Nur wenn der Bus häufiger kommt, schneller durch den Stadtverkehr geführt wird, wird der Wechsel auf den Busverkehr interessant.“ Damit sprach er den Fahrgästen aus der Seele.

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Andreas Schleimer