Trierer SPD-Gespräch mit Frauenhaus

Wir sind uns alle dahingehend rasch einig, dass Gewalt gegenüber Frauen und Kindern niemals zu rechtfertigen  ist. Wir sind uns auch dahingehend einig, dass gegen dieses nach wie vor – auch in Trier! – sehr akute Phänomen etwas unternommen werden muss. Und wir sind uns schließlich auch dahingehend einig, dass es der konkreten Taten bedarf und nicht ausschließlich wohlfeiler Worte…

Frauenhaus

Heute konnte ich Mitarbeiterinnen beim Besuch des Frauenhauses in Trier kennen lernen, die ich gemeinsam mit Tamara Breitbach getroffen habe. Diese Frauen tun ganz konkret etwas Gutes für Frauen und Kinder, denen Schreckliches widerfahren ist, denen bei Rückkehr ins ursprüngliche Zuhause mit hoher Wahrscheinlichkeit wieder Schreckliches widerfahren würde.

Nein, ich bin nicht überrascht gewesen von dem Grundsätzlichen, was mir im Frauenhaus berichtet worden ist. Ja, ich bin gleichwohl nach dem Besuch des Frauenhauses betroffener in meine kleine, vergleichbar ungemein intakte private Welt zurückgekehrt. Und ja, ich werde mich künftig aktiver für diese Einrichtung einsetzen. Dies kann auf parteipolitischer Ebene erfolgen, aber eben auch im Rahmen meiner beruflichen Tätigkeit als Lehrer an meiner Schule. Das Phänomen Gewalt ist theoretisch schwer vermittelbar. Das Leid, welches tagein, tagaus viele Frauen und Kinder auch hier in Trier ertragen, ist schwer in Worte fassbar. Reden können wir darüber viel. Und reden müssen wir darüber auch viel, um unser aller Bewusstsein zu schärfen. Aber nach dem obligatorischen ‚Konsensnicken‘ in vertrauter Runde müssen konkrete Taten folgen. Wir haben die moralische Verpflichtung den Menschen Unterstützung zukommen zu lassen. Da ist es mir persönlich völlig egal, ob eine Frau aus einen europäischen Nachbarstaat kommt oder eben aus einem afrikanischen Land. Da müsste es auch egal sein, ob die Frauen unsere Sprache gut beherrschen oder nicht. Die Wirklichkeit sieht leider oft ganz anders aus!

Mich haben heute insbesondere wenige geschilderte konkrete Fälle betroffen gestimmt. Da wurden mir Sachverhalte – oder wie der Jurist sagen würde: Tatbestände – berichtet, die mich traurig und wütend zugleich gemacht haben. Wie kann so etwas gleich nebenan permanent geschehen? Warum kann man diesem Wahnsinn kein Ende bereiten?

Mit diesen Realitäten setzen sich die Mitarbeiterinnen des Frauenhauses Trier e.V. täglich auseinander. Vor ihrer Arbeit habe ich großen Respekt und ich bin Ihnen dankbar für dieses Engagement. Fakt ist: Das Frauenhaus bietet Frauen und deren Kindern den obligatorischen Schutz, der ihnen in einer vermeintlich „zivilisierten Gesellschaft“ zusteht.

Für das heutige Gespräch möchte ich mich herzlich bedanken.

Thomas Luxem

Integration im Stadtteil Ehrang-Quint

Das Projekt “ExWoSt” erlaubte in Ehrang die Umsetzung von erfolgreichen Maßnahmen für die Integration von Migranten. Nach diesen ersten Schritten müssen, um Kontinuität zu gewährleisten, weitere Aktionen stattfinden. Ohne weitere Aktionen wäre ein nachhaltiger Erfolg in Frage zu Stellen.

Fußgruppe von Kindern mit  Migration-Hintergrund am Rosenmontagszug in Ehrang

Fußgruppe von Kindern mit
Migration-Hintergrund am
Rosenmontagszug in Ehrang

In Richtung Kinder-, Jugend sowie Erwachsenen-Integration haben wir in Ehrang verschiedene Aktionen unter dem Motto “Ein Weg in zwei Richtungen” realisiert: Beteiligung am Rosenmontagszug, ein Essenstand mit ausländischen Spezialitäten, Straßenfest.

Team der Migrantinnen und Migranten mit OB Klaus Jensen am Essenstand der ausländischen Spezialitäten

Team der Migrantinnen und Migranten mit OB Klaus Jensen am Essenstand der ausländischen Spezialitäten

Die beiden oben genannten Aktionen sind sehr erfolgreich gewesen. Sie wurden von den deutschen und ausländischen Mitbürgerinnen und Mitbürgern sehr positiv bewertet. Wir sind auf dem richtigen Weg!

Thiébaut Puel

Freiräume erobern

Endlich ist es wieder soweit: der Frühling ist da und wir strömen nach draußen. Der öffentliche Raum wird Bühne des städtischen Lebens! Grillen im Palastgarten, Skaten an der Basilika, Ballspielen auf dem LGS-Gelände, „Agenda“-Musik am Moselufer hören. Wir genießen das Leben und machen Trier zu unserer Stadt.

Das im Zuge der Landesgartenschau entstandene Erholungsgebiet auf dem Petrisberg ist vor allem für Familien mit Kindern ein beliebter Treffpunkt. Neben den Spiellandschaften (u. a. Wald- und Wasserspielplatz) zieht es aber auch Jugendliche und junge Erwachsene zum Skatepark und der breit aufgestellten Freizeitanlage.

Palastgarten-1

Der Palastgarten ist nach wie vor als zentraler Stadtpark ein Magnet für junge Leute in den Sommermonaten. Die Möglichkeiten für die offene Freizeitgestaltung sind vielseitig: Freundinnen und Freunde treffen, gemeinsames Grillen, Frisbee und Ballspielen, gemütlich auf der Wiese Musik hören und spielen oder ein gutes Buch lesen.

Aus den vergangenen Jahren weiß ich auch, dass gerade am Palastgarten Reibungspunkte entstehen: Lärm und Schmutz beherrschten wochenlang die öffentliche Meinung über den beliebten Treffpunkt in der Trierer City. Bis heute fehlen mir sichtbare Bemühungen seitens des Baudezernats, die Situation vor Ort zu verbessern. Ich trete weiterhin entschieden dagegen ein, dass öffentliche Freiräume gesperrt werden, damit sie der sterilen Bebilderung eines Hochglanzprospekts einer Immobiliengesellschaft gleichen. Wo öffentliches Leben ist, muss eine Stadt auch mit den Problemen, die damit hervor kommen, abseits von Zäunen und Ordnungskräften umgehen können.

Auch das stadtnahe Moselufer bietet unglaubliche Möglichkeiten zur Naherholung und Freizeitgestaltung. Wie junge Leute Freiraum erobern, zeigt die „Agenda 191“. Ab Ostersonntag ziehen die Moselfreunde mit ihren Vereinsfesten wieder hunderte von Menschen zum Trierer Schiffskilometer 191 und schaffen eine einzigartige Atmosphäre. Hier wird besonders sichtbar wie Trier von der Kreativität und dem Engagement junger Leute profitiert.

Diese und andere öffentlichen Freiräume sind wertvoll für unser schönes Trier. Sie müssen weiterhin allen Menschen zur selbstbestimmten und gemeinschaftlichen Nutzung zur Verfügung stehen, damit wir uns entfalten können.

Auch junge Leute sind Teil unserer sichtbaren Stadtgesellschaft. Deshalb sollen sie auch ihre Freiräume in Trier erobern und nicht an den Stadtrand verdrängt werden. Das sind unser aller Plätze in Trier!

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Andreas Schleimer

Die Soziale Stadt in Trier hat Zukunft!

Es ist nicht lange her, da galt das Aus für das Programm „Soziale Stadt“ für Trier-Nord als beschlossene Sache. Dank des Koalitionsvertrags auf Bundesebene und der Initiative der rheinland-pfälzischen Landesregierung können die drei Quartiere der Sozialen Stadt in Trier – Nord, West und Ehrang – nun doch alle weiter und sogar zusätzlich von dem Programm profitieren.

Das Bundesprogramm zur Städtebauförderung Soziale Stadt hat zum Ziel, benachteiligte Stadtteile zu stärken und die Lebensbedingungen umfassend zu verbessern. Es geht also keineswegs bloß um Beton.

Die alte schwarz-gelbe Bundesregierung hatte die finanziellen Mittel für das Programm um 70 Prozent zusammengestrichen und damit einem bewährten und erfolgreichen Programm der Städtebauförderung die Grundlage entzogen. Für Trier hätte dies vor allem das Auslaufen der Förderung in Trier-Nord bedeutet.

Die SPD hat in dem Koalitionsvertrag auf Bundesebene die Aufstockung der Städtebauförderung auf 150 Millionen Euro durchgesetzt. Die Landesregierung erwartet auf dieser Grundlage einen rheinland-pfälzischen Anteil von 25 Millionen Euro, den sie, zusammen mit Landesmitteln, in vollem Umfang an die Oberzentren weitergegeben will. Mit den Spitzen der fünf größten Städte in Rheinland-Pfalz hat die Landesregierung vereinbart, das Programm weiterzuentwickeln. Hierzu werden die städtischen Eigenanteile durch Erhöhung der Fördersätze verringert, die Fördermittel in den laufenden Fördergebieten erhöht, Fördergebiete, die vor dem Abschluss stehen verlängert und neue Fördergebiete aufgenommen.

Für Trier bedeutet dies:

Etwa vier Millionen Euro jährlich, einen Fördersatz von 90 Prozent und damit eine Verdoppelung der Förderbeiträge bzw. eine Halbierung des Eigenanteils. Die Förderung für die laufenden Programme in West und Ehrang wird erhöht und die Förderung in Trier-Nord über 2015 hinaus verlängert. Oberbürgermeister Jensen hat bereits die notwendigen städtischen Maßnahmen angekündigt.

In den Quartieren ist in den letzten Jahren viel passiert. Es wurden Gebäude saniert, die früher meist militärisch genutzt wurden, und umgebaut: zu Wohnraum, wie in der Thyrsusstraße oder dem Beutelweg, oder zu öffentlich genutzten Gebäuden, wie dem Jobcenter in der ehemaligen Gneisenaukaserne. Die Menschen im Quartier wurden in die Maßnahmen einbezogen. Begleitet wird die Entwicklung durch das jeweilige Quartiersmanagement und verschiedene soziale Projekte, wie den Gesundheitsteams. Dieser Mix macht den besonderen Mehrwert des Programms aus.

Trotz dieser Erfolge gibt es noch weiteres Entwicklungspotential in den Trierer Gebieten. Es gibt nach wie vor ungenutzte oder sanierungsbedürftige Gebäude ‑ und gleichzeitig Bedarf an gutem und bezahlbarem Wohnraum für verschiedene Bevölkerungsgruppen. Aufenthaltsflächen fehlen, der Verkehr muss beruhigt werden, Angebote im Bildungs- und sozialen Bereich gehören weiter ausgebaut.

Der Einsatz unserer Landesregierung ermöglicht in Trier weitere Projekte mit sozialpolitischen Schwerpunkten. Die Entwicklung der Quartiere und die Schaffung dauerhafter Strukturen für die Zukunft sind so gesichert. Die Rahmenbedingungen stehen, die Entwicklung kann weitergehen!

Anna Gros

Kinderschutzbund Trier: „Meine Burg – eine echte Begegnungsstätte“

Vor unserem Gespräch am Dienstagnachmittag war mir bererits bewusst, dass der deutsche Kinderschutzbund OV/KV e.V. Trier eine Begenungsstätte der besonderen Art ist. Was habe ich persönlich bei diesem Besuch an Erkenntnissen gewonnen?

Mir ist persönlich nochmals bewusster geworden, mit wieviel Engagement und Motivation die Akteure des Kinderschutzbundes vor Ort ein heterogenes und professionelles Angebot für Kinder, Jugendliche und Eltern ermöglichen. Fakt ist, dass mich dies alles nachhaltig bedeindruckt, weshalb der Besuch für mich schlicht eine Berreicherung gewesen ist.

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Wie gesagt: das Angebot ist vielfältig. So reicht es von verschiedenen Beratungssequenzen, der Fachstelle „Lichtblick“ für Kinder und Jugendliche aus suchtkranken Familien mit den Schwerpunkten Beratung und Begleitung, einzelnen Projekten, einer Malgruppe, dem Krankenhausbesuchsdienst, Elterncoaching, „begleitendem Umgang“ für Kinder und Jugendliche aus Trennungs- und Scheidungsfmilien bis hin zur Netzwerkarbeit u.v.m..

Mein Zwischenfazit: Eine komplexe Angebotspalette passend zu komplexen Problemstellungen!

Der deutsche Kinderschutzbund Orts- und Kreisverband Trier e.V. setzt sich für die Rechte der Kinder und Jugendlichen und ein gewaltfreies Aufwachsen ein. Man möchte Kinder und Jugendliche bei der Entfaltung ihrer Persönlichkeit stärken. Damit einhergehend werden bessere Lebensbedingungen der Kinder und Familien gefordert (Stichworte: kinder-, familienfreundliche und gesunde Umwelt). Probleme und Krisen sollen möglichst verhindert werden, d.h. der Kinderschutzbund möchte so weit wie möglich präventiv und prophylaktisch agieren.

„Kinderschutz ist eine Herzenssache“, so Frau Bonè vom Kinderschutzbund. Dies scheint auch die Motivation der zahlreich ehrenamtlich Tätigen zu sein. Aktuell besteht der Verein aus ca. 400 Mitgliedern.

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Wir Stadtratskandidaten der SPD (Tamara Breitbach, Rosemarie Wessel, Petra Marx-Milde und Christiane Luxem) konnten uns von einem ungemein engagierten Vorstand, einem professionellen Angebot und einem freundlichen Haus für die Umsetzung der Anliegen des deutschen Kinderschutzbundes überzeugen. Vielen Dank an dieser Stelle für das angenehme Gespräch.

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Christiane Luxem

Treffpunkt am Weidengraben: Begegnungen schaffen

Offener Jugendtreff, Aktivitäten für Seniorinnen und Senioren, Schulsozialarbeit an Grundschulen, integrativer Kinderhort, Familienhilfe, Demenzbetreuung und vieles mehr … Im Rahmen der Trierer Gespräche der SPD zur Kommunalwahl haben wir das vielfältige Angebot des Treffpunkt am Weidengraben kennengelernt.

Im Gespräch mit den SPD-Kandidatinnen und Kandidaten für den Stadtrat Rosi Wessel, Christiane Luxem, Nik Stöckle, Tamara Breitbach und mir erklärte Stefan Zawar-Schlegel, Leiter des Treffpunkt am Weidengraben, wie neue Ideen entwickelt werden und Angebote immer wieder auf das Interesse der rund 4.500 Menschen, die unmittelbar um das Stadtteilzentrum wohnen, angepasst werden.

Der Treffpunkt am Weidengraben...

Der Treffpunkt am Weidengraben…

Neben der Kinder- und Jugendarbeit (offener Jugendtreff, Tonstudio, Graffiti,  Tanzgruppen und vieles mehr) nehmen auch die Angebote für Seniorinnen und Senioren einen breiten Raum im Stadtteilzentrum ein. Sing-, Spiele- und Tanzkreise, Rückengymnastik und andere sportliche Aktivitäten schaffen neben einem Mittagstisch-Angebot Begegnungen für ältere Menschen, die manchmal so den Verlust des Partners besser verkraften und einen Weg zurück in die Gemeinschaft finden.

Dieses Ziel liegt auch aktuellen Überlegungen für ein barrierefreies Schwerpunkt-Haus am Weidengraben zugrunde, das vornehmlich Seniorinnen und Senioren vermietet werden soll.  Der Treffpunkt am Weidengraben hat dabei im Besonderen die älteren Menschen im Blick, die mit Verlust ihrer Mobilität zunehmend vom gesellschaftlichen Leben ausgeschlossen sind. Gemeinsames Frühstück, Mittagstisch und Kaffeeklatsch sollen neben Beratungen eines Pflegediensts dezentral im Schwerpunkt-Haus angeboten werden.

Stefan Zawar-Schlegel, Leiter des Treffpunkts, mit den besuchenden Genossinnen und Genossen.

Stefan Zawar-Schlegel, Leiter des Treffpunkts, mit den besuchenden Genossinnen und Genossen.

Auch auf kommunaler Ebene muss es unsere Anstrengung sein, dass wir dem Wunsch älterer Menschen gerecht werden, damit sie möglichst lange selbstbestimmt in den eigenen vier Wänden leben können. Auch wenn die Konzeption für dieses Projekt noch in der Planung ist, finden wir hier genau die Möglichkeiten.

Der Treffpunkt am Weidengraben feiert dieses Jahr sein 25-jähriges Jubiläum im Rahmen eines Sommerfest am 27. September. Ein Zeichen für die qualitative Stadtteilarbeit und Grund genug vorbeizukommen, umsich davon  selbst zu überzeugen und mitzufeiern.

Morgentau statt Mehltau über Trier?

CDU-Chef Kaster sieht “dicken Mehltau” auf der Stadt liegen. Das klingt irgendwie nicht so schön, denn Mehltau ist Sammelbegriff für Pflanzenerkrankungen, die durch Pilzbefall hervorgerufen worden sind und durch einen weißen Belag auf der Blattoberfläche auffällig werden.

Was ist, wenn Herr Kaster sich irrt? Vielleicht liegt gar nicht Mehltau sondern Morgentau auf der Stadt: der Morgentau, der die Frühe, den Aufbruch in den neuen Tag, verkündet. Vielleicht etwas lyrisch. Aber die CDU bemüht sich mit großem Elan, Stillstand in Trier zu erkennen. Doch schaut man genauer hin, dann muss man feststellen, dass trotz aller berechtigten Kritik an vielen Sachthemen und einer schwierigen Haushaltslage die Entwicklung der Stadt in den letzten Jahren angezogen hat. An vielen Ecken und Enden geht es vorwärts, tut sich etwas. Nicht nur das, auch kommende Projekte stehen recht konkret in der Pipeline und verdeutlichen, dass sich was bewegt in Trier.

Beispiele gefällig?

Haushaltskonsolidierung: Ein schwieriges Thema. Doch konnte die Neuverschuldung zuletzt um 20 Millionen Euro reduziert werden. Dies wurde durch Sparmaßnahmen in der Verwaltung, der guten Konjunktur aber auch durch Mehreinnahmen z. B. bei der Gewerbesteuer möglich gemacht. Der Beitritt zum Entschuldungsfonds des Landes Rheinland-Pfalz wird die Zinslast der Stadt verringern. Dabei teilen sich die Stadt, die kommunale Gemeinschaft und das Land die Aufwendungen. Insgesamt kann die Stadt bei einem jährlichen Beitrag von 5 Millionen Euro in der Laufzeit von 15 Jahren über 205 Millionen Euro Verschuldung zurückführen. Wichtige Entscheidungen auf Bundes- und Landesebene werden weiter Erleichterungen für den Haushalt bringen. So hat das Land den kommunalen Finanzausgleich neu aufgesetzt (ca. 10,7 Mio Euro mehr für Trier) und der Bund die Übernahme der Mittel für die Eingliederungshilfe in Aussicht gestellt. Trotz dieser positiven Entlastung muss die Stadt weiter an der Konsolidierung arbeiten. Wichtig sind hier strukturelle Maßnahmen. So müssen wir die Verwaltung effizienter aufstellen: Die Bündelung der technischen Ämter der Stadt und die Kooperation mit SWT und ART ist hier ein bedeutender Schritt.

Schulentwicklung: Ein Reizthema. Doch unbestritten ist, dass in den letzten Jahren enorm viele Geldmittel der Kommune in die Sanierung der Schulen geflossen ist. Das Konjunkturprogramm II hat hier eine einmalige Chance geboten, die der OB bestens genutzt hat. So konnten die Sanierungen der Nelson-Mandela-Realschule Plus, der Ambrosius Grundschule, des FWG und vieler weiterer Schulen angegangen werden. Das Schulzentrum Ehrang konnte mit neuer Mensa und Turnhalle qualitatitv erweitert werden. Auch in die neue IGS, das AVG und das Gebäude J der Berufsbildenden Schulen sind bereits etliche Millionen geflossen. Dies wird in den nächsten Jahren fortgeführt.
Der Schulentwicklungsplan ist umstritten, doch legte die Verwaltung ein ambitioniertes Konzept vor, als später durch die Ratsmehrheiten verabschiedet wurde. Der Beschluss des Rates war ein Kompromiss, an dem weiterzuarbeiten sein wird.

Auch im Bereich der Infrastruktur kam die Stadt in den letzten Jahren vorwärts. Der zweispurige Ausbau der Bitburger Straße hat die Stauzeiten verkürzt, die Treviris-Passage wurde neu ausgebaut und die Fahrradquerung möglich gemacht. Die Sanierung der wichtigen Herzogenbuscher-Straße wurde fertig gestellt, bald folgt auch die Loebstraße. In Ehrang wird die innerörtliche Umgehung mit der B422 hergestellt und das Mühlengelände kann erschlossen werden. Damit sind wir auch schon bei den Konversionsprojekten: Die überwiegend städtische EGP Entwicklungsgesellschaft hat mit dem Bobinet-Areal und der alten franzöischen Kaserne in Feyen erneut wichtige Projekte für die Stadtentwicklung angegangen. Hier entwickelt sich bereits einiges. Auch stehen die Verhandlungen mit dem Bund zum Burgunderviertel gut, dass alsbald diese wichtige Wohnbebauung mit einem entsprechenden Anteil an sozialem Wohnungsbau angegangen werden kann. Auch die Baugebiete in den Höhenstadtteilen haben sich gut entwickelt. Trier ist als Bauort beliebt, in der Zukunft muss mehr Bauraum ausgewiesen werden, damit wir den steigenden Bau- und Wohnpreisen entgegen treten können. Apropos Zukunft: Das Land investiert 19 Millionen für die Reaktivierung der West-Strecke und übernimmt damit Kosten, die die Stadt nie alleine hätte stemmen können. Damit verbessern wir den Anschluss an Luxemburg und können den Regionalverkehr in und um Trier herum attraktiver machen.

Morgentau oder Mehltau? Alles eine Frage der Perspektive. Klar ist: Der Stadt Trier fehlt es nicht an Herausforderungen und wir finden immer Projekte, die noch angegangen werden müssen. Aber wir dürfen auch nicht unser Licht unter den Scheffel verstecken. Es ist viel passiert in den letzten Jahren und die Grundlagen für weitere Schritte sind gelegt. Es bewegt sich was in Trier!

Wird die Arbeit in Grundschulen noch ernst genommen?

Da nimmt man sich bevor man in die Schule fährt zum Kaffee noch die Zeitung und wird mit den Sorgen der CDU konfrontiert, welche Schrift unsere Schüler lernen sollen. Lateinische Ausgangsschrift oder Vereinfachte Ausgangsschrift!

Bettina Dickes (CDU) bezeichnet die lateinische Ausgangsschrift als klassische Schreibschrift und diese wiederum als wichtige Kulturtechnik. Sie spricht von Tradition. Meine Großmutter schrieb noch in Sütterlin, die damals entwickelt wurde als Ausgangsschrift für Schulanfänger, für die spezielle Anatomie der Kinderhand, auf dessen Grundlage sich später die persönliche Handschrift entwickeln sollte. Sie wurde bis 1941 gelehrt. Die Lateinische Ausgangsschrift wurde 1953 durch einen Erlass der Kultusministerkonferenz eingeführt. Die Vereinfachte Ausgangsschrift wurde seit 1972 erprobt mit dem Versuch, Schwierigkeiten in der Anwendung der Lateinischen Ausgangsschrift zu beheben. Soweit zur Tradition! Meines Wissens ist Schreiben an sich die Kulturtechnik und nicht die Schriftart. Tritt man eine solche Diskussion los, sollte man sich über die Entwicklungen im Grundschulbereich genauer informieren. Was Ludwig Sütterlin vor 100 Jahren schon erkannte – eine Schrift auf die Bedürfnisse der Kinderhand abgestimmt – entwickelt sich gerade heute mit der Grundschrift. Herr Lamowski stellt richtig dar, dass immer mehr Kinder mit Problemen in der Feinmotorik eingeschult werden. Und ja, die Lateinische Ausgangsschrift stellt heute für viele eine Überforderung dar. Die Grundschrift versucht, diese Problematik aufzufangen, um Kinder nicht durch stupide Schönschreibübungen die Freude am kreativen Schreiben zu verderben.

Frau Dickes behauptet, wer die Lateinische Ausgangsschrift nicht schreiben lernt, kann sie später auch nicht lesen. Wo bitte sollen Kinder und Jugendliche etwas in Schreibschrift geschriebenes lesen? Und wieso können Kinder, die Schreibschrift schreiben Druckschrift lesen? Es ist Frau Dickes anscheinend entgangen, dass unsere Kinder und Jugendlichen sich kaum noch mit Gedrucktem auf Papier beschäftigen. Ihre Welt ist medial, ihre verschriftete Kommunikation erfolgt in Kürzel und Zeichen. Buchstaben werden an unterschiedlichen Medien bedient. Das Schreiben auf Papier gerät immer mehr in den Hintergrund, ebenso wie unsere Sprache immer mehr verkümmert.

Auch die nächste Behauptung von Frau Dickes, ein Schulwechsel sei bei unterschiedlicher Schreibweise schwieriger ist völlig haltlos. Wenn überhaupt, dann ist die Schriftart bei einem Schulwechsel wohl das geringste Problem.

Herr Ralle (Vorsitzender des LEB) behauptet, Schulen würden die Rechtschreibung „hintanstellen“. Es stellt sich die Frage, auf welche Erfahrungen, Beobachtungen, Erkenntnisse er seine Behauptung stützt. Nach wie vor ist die Rechtschreibung ein zentraler Lernbereich des Grundschulunterrichts. Im Gegensatz zu früher werden die Kinder jedoch nicht mehr mit stupiden Übungen zum Eintrainieren unverstandener Rechtschreibregeln gequält sondern es werden ihnen Strategien vermittelt und das ab der ersten Klassenstufe. In über 30 Jahren Berufserfahrung habe ich noch kein einziges Kind erlebt, dass auf Grund der Schriftart, wie Herr Ralle behauptet,  mehr oder weniger Fehler schrieb.

Letztendlich stellt sich mit diesem Artikel die Frage, wie die wirklichen Probleme in den Grundschulen von der Politik wahrgenommen werden. Grundschulen arbeiten schon immer wie Integrierte Gesamtschulen, sie arbeiten integrativ und inklusiv, sie gehen auf die Individualität des Einzelnen ein, fördern und fordern, sie beobachten und diagnostizieren, um jedem einzelnen Kind gerecht zu werden. Unberücksichtigt bleibt dabei, wie sich die Gesellschaft verändert hat und damit auch unsere Kinder. Die Zunahme der Verhaltensauffälligkeiten und psychischen Probleme, die bereits Schulneulinge mitbringen und der damit verbundenen täglichen Herausforderungen an die Lehrer und Lehrerinnen werden nicht ernst genommen. Dringend notwendige Ressourcen werden für diese Arbeit nicht bereitgestellt, die Auswirkungen dieser Entwicklung werden ausschließlich dem Bildungssystem angelastet.

Wie viel Wertschätzung erfährt unsere Arbeit eigentlich noch? Mit solchen Forderungen von Frau Dickes wird die berufliche und fachliche Kompetenz der an Schulen arbeitenden Kollegien in Frage gestellt. Überlasst den Schulen auf die Bedürfnisse ihrer Kinder einzugehen und diese Entscheidungen zu treffen.

Unser Ziel ist: Die Entwicklung einer gut lesbaren flüssigen Handschrift und einer fundierten Rechtschreibung. Dafür wurden wir Grundschullehrer/Innen ausgebildet!

Carola Siemon

Fünf neue Haltepunkte für die Weststrecke

Sehr geehrter Herr Oberbürgermeister,

sehr geehrte Kolleginnen und Kollegen,

sehr geehrte Gäste,

3. Mai 1990die Frage ist, was hat dieses Datum mit der heutigen Vorlage zu tun?  Meine Damen und Herren, am 3. Mai 1990, beschloss der Rat einstimmig eine Resolution, die gegen den beabsichtigten Abbau des 2. Gleises auf der Weststrecke durch die DB gerichtet war.

Ich zitiere aus dem Protokoll:

 „Die Schiene ist eine wichtige Infrastruktur, die auch entsprechend ihrer spezifischen Eigenschaften und Vorteile zu nutzen ist.

Daher wendet sich der Stadtrat gegen alle Maßnahmen, die die Möglichkeiten künftiger Nutzung der Schiene für den ÖPNV gefährdet“

Diese Resolution wurde damals von CDU, SPD, Grüne und FDP als Vorschlag des Stadtvorstandes einstimmig beschlossen und war im Gegensatz zu vielen anderen Resolutionen von Erfolg gekrönt. Das Gleis wurde nicht abgebaut, denn wäre es anders gekommen,  gäbe es die heutige Vorlage nicht.

Die Weststrecke wurde zwischen 1860 und 1870 erbaut und diente seit 1983 ausschließlich dem Güterverkehr. Der Personennahverkehr befand  sich, mit Ausnahme von einigen Ringdemofahrten, im Dornröschenschlaf,  bis 2008 der Zweckverband SPNV-Nord innerhalb des Rheinland-Pfalz-Taktes-2015 den Beschluss fasste, die Strecke für den ÖPNV zu reaktivieren, um vor allem, so hieß es, dem gestiegenen Verkehrsaufkommen nach Luxemburg gerecht zu werden. Weitere Vorbereitungen erfolgten, und im Juni 2013 wurde  öffentlich ein Konzept vorgelegt, verbunden mit der Zusage des Landes, 19 Millionen Euro für den Bau von fünf Haltepunkten bereit zu stellen.

Meine Damen und Herren, wir alle wissen, dass die Regionalbahn ihre volle Qualität erst mit der Fertigstellung sämtlicher Haltepunkte erreichen wird. Wir wissen aber auch, unter welchen schwierigen finanziellen Bedingungen die Realisierung dieser Haltepunkte zurzeit möglich ist, da die Baukosten  bisher überwiegend bei der Stadt hängen blieben.

In diesem Sinne ist das Landesgeschenk willkommen und es wäre daher hinsichtlich unserer Haushaltslage grob fahrlässig, ja absolut absurd, dieses Millionen-Paket bei allen noch offenen Fragen, nicht anzunehmen.

Der FWG-Antrag liegt mir erst seit heute Morgen per Mail vor. Ich muss sagen, das war schon heftig so was als Änderungsantrag einzubringen. Wer auch immer ihn verfasst hat, ich hab da so meine Vermutung, er ist bezeichnend, wie ernst- und glaubhaft  mit diesem Thema umgegangen wird. Für mich ist das unberechenbare Kirmespolitik, wenn ohne Vorwarnung, kurz vor Ende, das Regionalbahn-Karussell nochmal angeschmissen wird, dabei zwei Haltepunkte auf der einen Moselseite rausfliegen und auf der anderen landen. Die gemachten Vorschläge sind teilweise so absurd und gehen weit an den momentan machbaren Umsetzungsmöglichkeiten vorbei. Es ist eine Vermischung von Vorgängen und Zuständigkeiten, als wäre man nie bei vorausgegangenen Informationen und Beratungen dabei gewesen. Also was sollen die populistischen Lippenbekenntnisse „Man räume der Regionalbahn hohe Priorität ein“ und dann kommen nicht umsetzbare Forderungen. Sie von UBM+FWG haben sich bisher immer negativ gegen das Regionalbahnprojekt ausgesprochen und werden es vermutlich auch weiterhin tun. Also, lassen sie den Quatsch mit Unwahrheiten und Horrormeldungen, selbst in Büttenreden kann man schon nicht mehr darüber lachen.

Meine Damen und Herren, die SPD steht nach wie vor hinter dem Projekt Regionalbahn und begrüßt deshalb die Vorlage ausdrücklich, auch wenn wir weiterhin dem Haltepunkt Messepark, wegen seiner Bedeutung für die Entwicklung von Trier-West und der zukünftig strategischen besseren Park&Ride-Anbindung, gegenüber dem Haltepunkte Euren eine höhere Priorität einräumen. Da wir aber das Ganze nicht gefährden wollen, stimmen wir  in der heutigen Verwaltungs-Vorlage im Beschluss Punkt 1 zu und stellen darüber hinaus, bezogen zu Punkt 2 den Ihnen seit Tagen vorliegenden Änderungsantrag: Denn es hat sich in den Behandlungen der Ortsbeiräte gezeigt, dass bezüglich der Aufstellung und Priorisierung  weiterer Haltepunkte auf West- und Osttrasse noch erheblicher Diskussionsbedarf besteht. Dem wollen wir damit nachkommen, zumal manche Erhebungen aus dem Jahre 2006 stammen und damals bestimmte städtebauliche Entwicklungen noch nicht absehbar waren.

Meine Damen und Herren, lassen sie mich noch kurz auf die sehr emotional geführte Diskussion über die Zunahme des Güterverkehrs und des Lärms durch die Regionalbahnzüge eingehen.

Hier weise ich auf ein Schreiben der Dezernentin und des VCD hin, die beide einiges durch Fakten klarstellen:

1. die Belegung der Strecke mit Güterzügen liegt einzig und allein in der Verantwortung der Deutsche Bahn AG. Der Eigentümer DB kann jederzeit die Zugbelegung ändern, worauf sonst niemand Einfluss hat, solange kein Personenverkehr stattfindet.

2. für die Bestellung von Personennahverkehr ist das Land Rheinland-Pfalz über den Zweckverband SPNV-Nord zuständig.

3.das heisst je mehr Regionalbahnverkehr auf der Trasse, desto weniger Güterzüge!

4. der eingesetzte Regionalbahn-Doppelstockzug wird von der Fachwelt als einer der leisesten der neuen Generation bezeichnet.

Ich sag`s mal überspitzt: Da fahren Züge und keiner hört sie.

5. Überall in der Republik werden Grundstücke in der Nähe von S- und Regionalbahnhöfen als hoch attraktive Lagen mit den entsprechenden Wertsteigerungen bewertet, weshalb soll das in Trier anders sein?

Wie heißt es abschließend im Schreiben der Dezernentin sinngemäß:

Wer trotz dieser Fakten weiter solch vollkommen substanzlose Behauptungen verbreitet, droht damit ein zentrales Kernprojekt des beschlossenen Mobilitätskonzeptes zu diskreditieren“.

Meine Damen und Herren, bringen wir das Projekt Regionalbahn auf allen Ebenen weiter voran, deshalb die Bitte um Zustimmung der Vorlage und unseres gemeinsamen Änderungsantrages.

Rainer Lehnart, Sprecher für Mobilität

Das Trierer Jugendparlament – eine gute Jugendpolitik ist für junge Menschen, von und mit ihnen

Am vergangenen Freitag wurden mit der konstituierenden Sitzung des  Jugendparlaments die Weichen für eine Fortsetzung erfolgreicher Jugendpolitik in Trier gestellt und mit Nina Regenhardt wurde zum ersten Mal eine junge Frau an die Spitze der Jugendvertretung gewählt.

Auch wenn im Vorhinein durch verschiedene Umstände leider keine richtige Jugendwahl zustande kam, sicherte die neue Vorsitzende zu, dass auch weiterhin alle interessierten Kinder und Jugendliche eingeladen sind in den verschiedenen Arbeitsgruppen mitzuarbeiten.

Nachdem die Formalitäten professionell durch Nina Regenhardt über die Bühne gebracht wurden, gab es anschließend bei einem Umtrunk noch die Gelegenheit die neuen Mitglieder des Trierer Jugendparlaments kennenzulernen.

Ich freue mich, dass die neuen Mitglieder des Jugendparlaments weiterhin ihre Interessen für ein kind- und jugendgerechtes Trier einbringen. In den vergangenen zwei Jahren haben die Mitglieder des ersten Trierer Jugendparlaments mit viel Engagement unsere Idee für mehr Beteiligung junger Menschen mit Leben gefüllt. So hat sich das Jugendparlament in laufende Debatten wie z.B. zur Skatehalle, zu den Kürzungen im Bereich der freien Jugendträger und zur Schulentwicklung eingebracht. Des Weiteren haben sie einige Projekte initiiert, wie die Helm-Aktion, das Open Air-Kino und die Beteiligung an Veranstaltungen zu Weiberfastnacht.

Nach der Kommunalwahl wird auch die AG Jugendparlament, eine Arbeitsgruppe von Verwaltung, Fraktionen und freien Jugendträgern, neu besetzt werden. Hier wird unsere wichtigste Aufgabe sein, die Jugendwahl deutlich zu vereinfachen. Denn die Bewerbungsphase 2013 zeigte deutlich, dass die Anforderungen der Formalia sowie die Anzahl der benötigten Unterstützer-Unterschriften aus der betreffenden Altersgruppe ein Hindernis für interessierte Kinder und Jugendlichen sind, die mit ihrer Bewerbung bekundeten, sich für die Interessen der Jugendlichen in der Stadt engagieren zu wollen. Diese Vorgaben müssen wir noch einmal überprüfen.

Die Trierer SPD nimmt junge Menschen mit ihren Erfahrungen und Wünschen, ihren Sichtweisen und Problemen ernst. Weil wir auch eine Politik wollen, die die Interessen und Bedürfnisse junger Menschen in den Mittelpunkt stellt, hat der Stadtrat auf Initiative der SPD im Jahr 2009 den Beschluss gefasst eine Jugendvertretung einzurichten. So durften im Herbst 2011 erstmals Trierer Kinder und Jugendliche im Alter zwischen 10 und 17 Jahren ihre eigene Vertretung wählen.

Andreas Schleimer, Sprecher der Trierer Jusos und Mitglied der städtischen AG Jugendparlament